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07.07.2012

10 Mia Verlust wegen rechter Kuscheljustiz

steuerausfälle in der grössenordnung von 10 mia schweizer franken pro jahr. steuerkriminalität lässt grüssen. zu verdanken haben wir dies der rechten kuscheljustiz, findet die juso und entwarf flugs ein svp-ähnliches plakat, inkl. steuerkriminalitätshotline:
  

19.10.2011

60% mehr Gewinn für 500 grössten EU-Unternehmen

Die 500 grössten EU-Firmen machten aktuell +500 Mia Gewinn (entspricht Gewinnsteigerung von +60%). Wenn all diese Unternehmen nun korrekt Steuern bezahlen würden, wäre die EU-Krise fast gelöst

Zahlen-Quelle Manager-Magazin: Gewinnsprung für Europas Konzerne 

08.06.2010

FDP - So sehen Sieger aus! (Foto)

klickt auf das foto, die aussage kommt viel besser zur geltung

arme fdp, armer westerwelle. was ist nur aus der stolzen wahlsiegerin geworden? 18%? höchstens noch 5%.   westerwelle brachte es fertig, dass aus der wirtschafts-, finanz-, banken, unternehmer- und mittelstandspartei eine ein-themenpartei wurde: die steuersenkungspartei. seit euch die merkel auch noch dieses thema nahm, seid ihr plötzlich zur null-themen-partei mutiert. arme fdp, armer westerwelle.
....
ach und falls jemand zugang zum online-spiegel-archiv hat und mir dieses foto per email zustellen könnte, ....
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rund um die fdp-westerwelle
Westerwelle spielt "Men in Black" im Libanon
Guido Westerwelle, Deutschlands grosse Hypothek
Westerwelle senkt ausser Steuern alles: Popularität, Wahlergebnisse, ...
Para-Noies from Guido, the Westerwave
Telekom bezahlte Westerwelle-Statement

01.03.2010

Ministerpräsidenten auf Steuerflucht-CD (Mitschrift eines Telefonates)

nun ist klar, warum baden württemberg's ministerpräsident stefan mappus (cdu) nicht mehr für den kauf der steuer-cd ist. lupe hat die mitschrift eines abgehörten telefonates aus der staatskanzlei zugespielt bekommen. obwohl der bundesnachrichtendienst wohlweislich den anrufer mit x unkenntlich machte, ist klar, wer gemeint ist.

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Nächtlicher Anruf in der Staatskanzlei


Das Telefon klingelt mehrere Male.

Angela Merkel: “Hallo?”
Mister X: “Grüß dich, Angela, hier ist der X.”
A: “Wer?”
X: “Ortsverband Württemberg-Nordbaden. Wir haben uns doch bei deinem letzten Wahlkampfauftritt hier kennen gelernt.”
A: “Ach so, ja ja. Wie geht es den Kindern.”
X: “Gut, gut, aber darum rufe ich nicht an. Ich hab’ da ein kleines Problemschen.”
A: “Was denn?”
X: “Du, ich sag’s gerade heraus, ich glaube ich bin vielleicht mit auf dieser CD.”
A: “Welche CD?”
X: “Na, die worüber alle Welt jetzt spresche tut. Die mit de’ Steuersünder.”
A: “Oh”
X: “Nahaja, esch war halt ein schweres Jahr. Und da dachte ich, ich bring mal was auf die Seite. Du, nichts großes. Aber a bissl’ was is’ scho.”
A: “Hm, und nu?”
X: “Naja, und da dacht’ isch mir, rufst du mal die Angela an und sprichst mal mit ihr.”
A: “Und was soll ich jetzt tun?”
X: “Kannste nicht de’ Wolfgang a bissl’ auf den Zahn fühlen. Schließlich ist doch nicht mehr deser scheiß Soz Finanzminister. Du, der Wolfgang soll das Teil eben einfach nich’ kaufe.”

Angela M. überlegt.

X: “Biste noch dran? Oder wer’n wir abgehört? Oh, Oh, Scheiße!”
A: “Nein, nein, bleib mal ganz ruhig. Und mach dir mal keinen Kopf. Der Guido hat vorhin schon angerufen. Der wollte das selbe wie du. Ich schau mal, was ich machen kann.”
X: “Danke, Angela, danke.”
A: “Du, aber versprechen kann ich nichts. Aber würd’ mich nicht wundern, wenn er selbst, also der Wolfgang, auf der CD ist.”

Angela M. kichert wie ein kleines Mädchen.

A: “Und zur Not sagen wir halt, das wäre mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, von wegen Datenschutz und so. Das kriegen wir schon hin.”
X: “Danke Danke, Du.”
A: “Und nächste Woche ist eh wieder eine neue Sau dran, die durchs Dorf getrieben wird. Die neue von der Leyen, wie heißt die nochmal, achja, genau wie der Präsident, die Köhler, mit der war die Presse ja bisher lammfromm, obwohl die ja von nichts ‘ne Ahnung hat. Aber dafür sieht se’ halt gut aus. Ich glaub’ ich schick dem Kai* mal ‘ne SMS. Der soll mal ein Auge auf die werfen. Das lenkt auch prima von allem anderen ab. Damit kommen wir mindestens bis zur NRW-Wahl. Vielleicht sogar bis zur WM.”
X: “Aber die isch doch von uns.”
A: “Soll ich vielleicht nicht?”
X: “Oh, nein, doch, doch. Tu, was Du für richtig hältst.”
A: “Gut, dann wäre ja alles klar. Sonst alles okay? Ich müsste jetzt mal los, mein Badewasser wird kalt und ich steh hier nackig, nur mit ‘ner Badehaube auf.”

Angela M. kichert wieder wie ein kleines Mädchen.

X: “Nein, nein, das war’s schon. Du, wann kommst denne mal wieder vorbei?”
A: “Wie wäre es denn mit der Weinlese?”
X: “Du, prima, ich mach das klar. Meine Sekretärin ruft deine an, okay?”
A: “Gut, und sag ihr bitte, das verbinden wir mit was geschäftlichen. Sonst zicken die Aufseher vom Fahrdienst wieder.”
X: “Prima. Mach’s gut Angela”
A: “Du auch.”

Angele M. legt auf.

A: “Also, das war schon der vierte heute… Thomas**, hol mir mal die Badebürste, die mit dem langen Stiel!”
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* Kai Diekmann, Chefredakteur der Bild-Zeitung.
** Thomas de Maizière, früher Chef des Bundeskanzleramts, jetzt eigenlich Innenminister

unser informant: agent faustjucken
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mehr über merkel und co:
Angela Merkel: Vom Laien zum Handy-Profi (Fotos)
Schäuble kaufte neue Daten-CD
Red Bull wirbt mit Steinmeier und Merkel

19.02.2010

Schäuble kaufte neue Daten-CD

wie narragonien bereits vor tagen wusste, tauchte in deutschland eine neue daten-cd auf (lupe berichtete). stolz präsentierte wolfgang schäuble heute morgen den medien die prallvolle cd, die ihm zugespielt wurde und die die regierung gestern definitiv gekauft hat. angeschaut habe er diese noch nicht, es seien jedoch tausende von daten deutscher bürger darauf, wie man ihm aus verlässlicher quelle versichert habe.


wolfgang schäuble:
Amoklauf: Schäuble will Opern verbieten (Satire-Video)
Überwachung in Klassenzimmern à la Orwell
Video: Totale Überwachung à la Schäuble
Schäuble, die CDU und ihre Überwachungs-Kraft (satirische Wahlplakate)
Nach Blogger-Amoklauf: Schäuble und Von der Leyen handeln

07.01.2010

Amis meinen, UBS-Birkenfeld sollte eine Statue, anstelle von Gefängnis kriegen


warum strafe man den, der kooperierte, fast als einzigen mit gefängnis, die tausenden von us-steuerhinterziehern jedoch nicht, fragt sich dailynews

warum kriege bradley birkenfeld, jener ubs-mann, der in amerika verhört wurde und dann hintergründe und zusammenhänge des ubs-bankenskandales aufdeckte, nun praktisch als einziger banker eine gefängnisstrafe und nicht eine statue, fragt sich die amerikanische onlinezeitung daily news. er sei doch der einzige, der zugab, was sache war. die amerikanischen straftäter, z.b. jene us-steuerflüchtlinge, die via ubs amerika um milliarden von steuereinnahmen betrogen, konnten eine amnestie in anspruch nehmen, mussten eine verschmerzbare strafsteuer zahlen, ins gefängnis wanderte keiner.

da fragt man sich tatsächlich. jene investmentbanker, die mit ihren unverantwortlichen spekulationen die weltweite finanzkrise auslösten, waren vorübergehend mal kurz arbeitslos, haben aber heute bereits wieder die besten posten im investmentbanking jener banken, die von den staaten, also uns steuerzahlern, massiv gestützt wurden. 50 prozent boni vom umsatz eines investmentbanking-geschäftes seien keine seltenheit, offenbarte ein investmenbanker in frankreich. auch in der schweiz, österreich oder deutschland kommen die verursacher der finanzkrise ohne grössere blessuren aus der sache raus. jene frau in deutschland aber, die nach der arbeit im supermarkt ein paar vorrätige maultaschen mitgehen liess, verlor den job und ihre existenz.
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lest den ganzen artikel via dailynews:
UBS-wistleblower Bradley Birkenfeld deserves statue on Wall Street, not prison sentence
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mehr über die bankenkrise und das thema ubs:
Die Gattung Investmentbanker (Video)
Die Finanzkrisen-Verursacher sind wieder da
Lieber Kaspar Villiger, lass das UBS-Gejammer
1 Jahr Finanzkrise - ein satirisches Geburtstagsfest (Videos, Texte, Witze)
Böses Italien killt im Tessin 500 Arbeitsplätze
Steuerformular für Steuerflüchtlinge
Neues von der dekadenten Banken-Front

Westerwellchen, König der Luftschlösser, verspricht und verspricht

könig westerwellchen surft weiter - wie ein grosser - auf seinem temporären, unverdienten erfolgswellchen

bekannt übermütig verkündet der oft hyperaktive, jedoch betriebsblinde spassmobil-erfinder guido anlässlich des fdp-dreikönigstages viele weitere steuersenkungen.

und die adlatin des königs versicherte allen ernstes (wohl mit gekreuzten fingern), man verspreche nur steuersenkungen, weil man genau geprüft habe und wisse, dass sich der staat dies problemlos leisten könne.

kann er sich dies wirklich leisten, der staat? oder sind fdp-politiker generell betriebsblind? die junge fdp allerdings nicht, sie demonstrierte vor der fdp-versammlungshalle gegen die erneuten steuersenkungspläne. die staatsverschuldung ist heute schon enorm. viele länder wirtschaften bereits mit tiefroten zahlen.

um die länder zu beruhigen und ihnen die angst vor den folgen des wirkens der neoliberalen steuersenkungsfetischisten zu nehmen, wird von der regierung fleissig drauflos versprochen:
  • länderanteil an mehrwertsteueraufkommen erhöhen
  • weniger hohe beiträge der länder an jobcenter
  • mehr finanzielle unterstützung des bundes an den kindertagesstätten.
  • mehr bundesgeld für bildungsinvestitionen
wo werden die gelder dann fehlen? beim bund. diese zig-milliarden neuer steuerausfälle und die änderung des lastenverteilschlüssels führen zu mehr neuverschuldung, diese wiederum zu einer noch höheren staatsverschuldung. alles kein problem, staat und länder können ja sparen. die wenigen massnahmen, die staat und länder ergreifen müssen, um die ausfälle zu kompensieren, werden niemandem weh tun. der möglichkeiten sind da viele. einige davon bereits eingeführt oder erprobt:
  • mietpauschale für hartz 4 empfänger flächendeckend einführen
  • temperaturen in den hallenbädern um 2 grad senken
  • öffnungszeiten der bibliotheken um 2 stunden pro tag zurückfahren
  • öffnungszeiten der ämter um 2 stunden pro tag kürzen
  • gebühren für staatliche dienstleistungen um 15% erhöhen
  • gebühren in pass-, grundbuch- und strassenverkehrsämtern verdoppeln
  • eintritte für sehenswürdigkeiten einführen
  • staatliche beiträge an kulturelle institutionen streichen.
  • edv-erneuerungen in den schulen um 3 jahre zurückstellen
  • renovationen an staatlichen gebäuden um zwei jahre aufschieben
  • strassenreinigungsmaschinen fahren 20 prozent weniger oft pro jahr
  • kehrichtabfuhr fährt weniger häufig
  • gebühren in staatlichen alters- und pflegeheimen werden erhöht
  • anzahl betten pro zimmer in staatlichen alters- und pflegeheimen wird erhöht
  • betreuungs- und teilweise pflegepersonal vermehrt durch arbeitslose ersetzen
  • staatspersonal: leistungslohn und teuerungsausgleich werden aufgeschoben
  • .... (meldet mir weitere massnahmen)
doch auch dieser sparkatalog reicht nicht aus, das loch, das durch die steuergeschenke noch weiter aufgerissen wird, irgendwie zu stopfen. dafür gibt es dann einen plan b, den auch die fdp nicht mehr ablehnen können wird. vorschläge liegen bereits vor.
  • abschaffung des mindersteuersatzes bei der mehrwertsteuer. prinzipiell 19% für alles(ärmere schichten werden am meisten leiden)
  • 2 jahre später erhöhung des mehrwerststeuersatzes auf 25% 
  • verschlechterungen für leistungsbezüger von sozialkassen und rentenversicherungen
  • rentenalter erhöhen
  • sozialleistungen kürzen
die fdp hat sich bereits auf die argumentation für den schwenker vorbereitet. geänderte wirtschaftslage. eine situation, die man so nicht hatte voraussehen können. wäre unverantwortlich, wenn man ....

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foto via taz
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mehr über die fdp:
Urlaubstipp für Neoliberale: Somalia
Westerwelle und die Finanzkrise
FDP (Geld macht sexy)
FDP (für alle, die mehr wollen)
Skandal: FDP will UBS-Parteispenden ergaunern (der Beleg)
Wettbewerb: Schwarz-gelber Slogan gesucht

21.12.2009

Böses Italien killt im Tessin 500 Arbeitsplätze

nachdem die italienischen straftäter fehlen, überlegt sich sogar die deutsche bank einen rückzug aus dem tessin.

"italien zerstört 500 schweizer arbeitsplätze", titelte wirtschaftsexperte boris schneider, in der gestrigen ausgabe der sonntagszeitung seinen beitrag zur bankenkrise im tessin. 7600 bankangestellte würden im tessin arbeiten, liest man. wow, hab gar nicht gewusst, dass der kleine kanton überhaupt so viele arbeitsplätze hat. rund 500 schweizer arbeitsplätze gingen verloren, weil italien die landeseigenen steuerflüchtlinge mit einer amnestie (schön, wenn man verzeihen kann) dazu motivierte, ihr fluchtgeld vom tessin zurück nach italien zu holen. dabei weiss doch das ach so böse italien, dass die italienischen steuerflüchtlinge, also straftäter, im tessin indirekt rund 500 arbeitsplätze schuffen. 500 leute, deren aufgabe einzig und alleine darin bestand, sich um die armen flüchtlinge zu kümmern.

und an die arme deutsche bank hat italien auch nicht gedacht. diese hat als dienstleistung für italienische steuerbetrüger - und als unterstützung für die schweizer banken in der region - uneigennützig in lugano eine "deutsche bank schweiz" aufgemacht. nachdem die italienischen straftäter ausbleiben, muss sich die deutsche bank nun ernsthaft einen rückzug aus dem tessin überlegen, wie die sonntagszeitung weiter weiss: "Die Deutsche Bank Schweiz erwägt einen Rückzug aus dem Tessin, wie Recherchen der Sonn­tagsZeitung zeigen. Der Sprecher Alberto Klaas räumt ein, dass in der grenzüberschreitenden Ver­mögensverwaltung gewisse An­passungen nötig werden."

lupe meint: italien sollte respektieren, dass die schweiz ein land ist, das schon immer flüchtlnge aufnahm, egal welcher herkunft, egal ob reich oder arm. wir leben in der schweiz eine humane, soziale tradition der offenen türen für alle flüchtlinge. wir schliessen keine flüchtlinge aus, insbesondere keine steuerflüchtlinge.

quelle: artikel der sonntagszeitung lässt sich nicht verlinken

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steuern, banken, bankenkrise:
Banker vs. Altes Testament
1 Jahr Finanzkrise - ein satirisches Geburtstagsfest (Videos, Texte, Witze)
Steuerformular für Steuerflüchtlinge
Neues von der dekadenten Banken-Front
Liechtenstein ohne Steuerhinterzieher ein Nichts? (beitrag mitte 2008)

24.06.2009

Skandal: Merz zeigt Steinbrück die "lange Nase" (Foto)

steinbrück habe innert kurzer zeit alles erreicht, was er punkto schweiz und bank-kundendaten erreichen wollte, schrieben die medien. dies scheint unseren höchsten schweizer bundesrat, hans-rudolf merz, gefrustet zu haben und er machte den deutschen noch rasch eine lange nase:
im folgenden videoausschnitt des schweizer fernsehens ebenfalls gut zu sehen. schaut euch dabei auch den resignierenden müden blick an, den bundespräsident merz machte, als er sich für kurze zeit von den kameras unbeobachtet fühlte:


irgendwie tat ihm die lange nase dann doch leid und schnell verkündete der brave schweizer bundesrat - etwas verliebtheit vortäuschend - zum treffen mit steinbrück: "ich habe einen freund gefunden"
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bundesrat merz:
Steinbrück bringt Merz zum Schmelzen

08.06.2009

Wanderwege und Toiletten nur für Reiche

nebst reichen-reservaten wie "in zug" (reiche mit steuerentlastungen anlocken, arme mit hohen mietzinsen rausmobben) gibt es nun die reichen-reservate "im zug" (mehr und besseren platz für reiche, weniger und stehplatz für arme). gratis-getränke und gratis-zeitungen inklusive. (quelle)

was in sportstadien bereits usus ist (vip-reservate für reiche), soll in kürze auch in restaurants einzug halten. das luxus-restaurant "fischerzunft" in schaffhausen hat bereits ein abteil für reiche und eines für superreiche. erste schwimmbäder realisieren reichen-reservate. bezahlt wird der dreifache eintritt, dafür erhält man gratis-liegestühle, freigetränke, netbooks zum freien gebrauch und einen garantierten freiraum von 3m zum nächsten badegast.

gstaad, st.moritz, zug, obwalden und co planen wanderwege nur für reiche und stellen in allen öffentlichen einrichtungen zusätzliche toiletten nur für reiche auf (mit garantiertem wireless-empfang). um das stille örtchen für reiche zu besuchen, muss man keinen eintritt bezahlen. ein elektronischer reichen-batch, der gratis den angelockten steuerflüchtlingen abgegeben wird, ermöglicht den zugang zu den reichen-pissoirs und reichen-toiletten.
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mehr zum thema reich und arm:
Die Reichsten der Kantone (die Liste)
Sat1 macht Jagd auf die Ärmsten
Feueranzünder à la Milliardär
Indien vs. Indien (Bilder)
Darum harzt es bei Hartz IV (Foto)
Mindestlohn-Auswirkungen auf Hamburger Wahlen
aus den medien über die sbb-idee mit den reichen-abteilen im zug:
Zückerli-Poitik für Reiche (lesenswerter sobli-chefredaktoren-kommentar).

04.04.2009

Steuerformular für Steuerflüchtlinge

endlich gibt es das steuerformular für top-manager, die steuern hinterzogen haben. es kann gleichzeitig als selbstanzeige verwendet werden. erstmals handelt es sich dabei auch um ein vereinfachtes, klar verständlich formuliertes formular, ohne jeglichen schnickschnack:
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interesse geweckt? hier gibt es das ganze formular zum download: steuerformular für manager
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mehr über banker, manager und/oder abzocker:

28.03.2009

Zitat des Tages: Leuenberger über Steinbrück

vor rund 200 sp-delegierten in neuenburg äusserste sich bundesrat moritz leuenberger zur steinbrück-aussage über schweizer indianer:

leuenberger: "lieber eine nachhaltige rothaut, als ein bleiches grossmaul"

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der bericht über leuenbergers auftritt:

23.03.2009

Bauern erfanden Steuerhinterziehung

wahrlich das zitat der letzten woche:

"steuerhinterziehung ist in der europäischen kultur tief verankert. sie rührt von den bauern her, die möglichst viel erträge vor den gierigen adligen versteckten."

tito tettamanti (tessiner financier) im tagesanzeiger

dem bleibt nur noch anzufügen: unternehmen, financiers, manager und promis haben diese (un)tugend dann auf die spitze getrieben.

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banken, bankgeheimnis und finanzkrise:
Blocher soll zwischen Indianern und Kavallerie vermitteln
Video: Patenschaften für Banker gesucht
Video: Banker-Training für Babys (Satire)
Legal, illegal, neoliberal (Videos)
Wer zuviel säuft, endet auf dem Friedhof (Foto)
Stoppt Tierversuche, nehmt Banker!
UBS: Kreative Buchhaltung

05.03.2009

Blocher liess uns in den Steuerstreit schlittern

realsatire pur: die svp und alt-bundesrat blocher werfen dem bundesrat im steuerstreit mit den usa vor, geschlafen und geschlampt zu haben. nur, ... wer hat wohl das frühwarnsystem zerschlagen, das uns nun unvorbereitet in den steuerstreit mit der usa schlittern liess? ... richtig die svp und vorallem jener alt-bundesrat, der nun dem staat untätigkeit vorwirft.
Dabei hat die SVP, insbesondere Vordenker und Alt-Bundesrat Christoph Blocher selbst dafür gesorgt, dass der Finanzplatz Schweiz blind in den Steuerstreit schlitterte. Jenes Gremium unter Führung von Nachrichtenkoordinator Jacques
Pitteloud, das den Bundesrat frühzeitig über Gefahren im In- und Ausland hätte warnen sollen, wurde 2006 auf Initiative von Justizminister Christoph Blocher abserviert. Verteidigungsminister Samuel Schmid half mit. Nachrichtenkoordinator Pitteloud war beiden unterstellt.

ganzer bericht: tagesanzeiger-online

03.09.2008

Bürgerliche und Bankenmanager zerstören Finanzkraft der Stadt Zürich

  • 600 mio franken defizit, aufgrund von steuerausfällen, damit rechnet die stadt zürich bis ins jahr 2010.
  • dem kanton schaffhausen bleiben kaum noch gelder für investitionen oder attraktivierungsmassnahmen des kantons. sogar die svp-nahe tageszeitung "schaffhauser nachrichten" kritisiert die regierung deswegen heftig.

in zürich werden diese steuerausfälle in der staatskasse mit der bankenkrise begründet. sie hinterlasse bei den finanzen der grössten stadt dicke löcher. tiefrote zahlen soll es bis in drei jahren geben. anstelle eines überschusses von 59 mio rechnet finanzvorsteher vollenweyder mit einem defizit von 190 mio für das laufende jahr. die annahmen für diese entwicklung basieren auf einer umfrage unter den 200 grössten firmen.

ganz auszublenden scheint die finanzverwaltung von zürich, wie auch der kommentator in der schaffhauser nachrichten, dass die steuersenkungs-fetischisten der svp und fdp ihren teil zum desaster beigetragen haben. insbesondere die fdp-schaffhausen scheint sich in den letzten jahren zur einthemen-partei entwickelt zu haben. sie kommt einer reinen steuersenkungs-partei gleich. steuersenkungen, möglichst für die reichsten oder für die unternehmen, versteht sich. wer zur zeit durch den kanton schaffhausen fährt, sieht überall fdp-wahlplakte mit steuersenkungs-slogang. doch auch in zürich haben steuersenkungsrunden hochkonjunktur.

sicherlich ist es höchst bedenklich, wenn das missmanagement geldgieriger spekulanten in den obersten etagen von "ubs" und "cs" dem staat defizite in mio-höhe aufzwingen. doch die systematischen aushöhler der staatskasse, die steuersenkungen um jeden preis wollen, gehören in die gleiche kategorie. in guten zeiten die staatskasse durch steuersenkungen aushungern, so dass nichts mehr für investitionen übrig bleibt, so dass in schlechten zeiten das geld fehlt.

kommt es anschliessend, bei unerwarteten schlechtwetter-perioden zu defiziten, wie jetzt in zürich, so wird die bevölkerung das ganze ausbaden müssen: sparrunden, leistungen werden abgebaut, gebühren im gegenzug erhöht, das städische wie das kantonale personal wird kaum mehr in den genuss von lohnerhöhungen kommen. die reichsten hingegen können ihre steuergeschenke behalten.
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infos über zürcher finanzkrise via: nzz
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zur bankenkrise:
Kaufkriterien der Börsenhändler (Karikatur)
Finanzkrise perfekt: Manager verkaufen ihre Firmenaktien
UBS-Krise läutet Ende vom Bankgeheimnis ein
UBS-Verwaltungsräte mit günstigen Krediten ruhig gestellt?
UBS vor dem Aus? Übernahme?

18.07.2008

Federer zieht zufällig ins Steuerparadies um

roger federer, verdiente nummer 1 im tennis, zieht vom kanton baselland ins steuerparadies wollerau, im kanton schwyz, in das bereits der langjährige ubs-chef marcel ospel zog.

selbstverständlich habe sein umzug ans zürichseeufer rein gar nichts mit steuergründen zu tun, sagte sein anwalt. federer habe einfach in seiner neuen umgebung viele gute freunde.

... die wohl ebenfalls gutbetucht sind, und ebenfalls rein zufällig ins steuerparadies wollerau zogen.
wenn man da nur nicht eine lange nase kriegt, von solchen aussagen.
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via 20min

17.07.2008

Liechtenstein ohne Steuerhinterzieher ein Nichts?


nicht nur banken, versicherungen oder vermögensverwaltungsinstitute haben ihren ruf innerhalb weniger jahre fast völlig ruiniert, indirekte steuerhinterzieher-anlocker-länder wie liechtenstein, luxemburg, teilweise aber auch die schweiz und deutschland gehören auch zu den image-verlierern. sie begünstigen mit bankgeheimnissen, steuererleichterungen, steuerbefreiungen etc. steuerflüchtige.

geldsaugende zecken
das fürstentum liechtenstein wäre wohl ohne diese geldströme aus dem ausland faktisch ein nichts, kaum überlebensfähig. das land der banken, versicherungen und anderen geld- und vermögensverwaltungsinstituten verhält sich in der grenzenlosen euphorie über mögliche finanzzuflüsse wie eine geldsaugende zecke.
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kursgewinne zu 25% versteuern
neustes ärgernis, insbesondere für deutschland, das ab januar 2009 kursgewinne mit 25% besteuern will, sind die tricks der lebensversicherer. die steuerexperten des ministeriums liessen in grenzenloser naivität grosse schlupflöcher, insbesondere für all die reicheren bundesbürger, offen. eine der fehlüberlegungen: lebensversicherer dienten der altersvorsorge und könnten darum steuertechnisch anders behandelt werden. ganz vergessen ging dabei, wie trickreich versicherungen sein können. bei der luxemburger lebensversicherungs s.a. können, gemäss "spiegel", bis zu vier, sogar noch während der lebenszeit austauschbare personen, versichert werden.
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steuerflucht via "versicherungsmäntel"
noch wirkungsvoller gegen das neue steuergesetz sind "versicherungsmäntel". unter dem mantel von versicherungsgesellschaften lässt sich inzwischen fast alles verstecken und verwalten:
  • aktiendepots jeder art,
  • hedge-fonds,
  • täglich zu handelnde optionspapiere.
  • grossbanken bieten ihren kunden sogar an, deren wertpapiere im namen einer versicherung zu halten.
luxemburg und liechtenstein erleben darum zur zeit eine welle von versicherungsgründungen. der deutsche ring sei in grossem stile bei der liechtensteiner wealth assurance ag eingestiegen, die deutsche bank kooperiere mit dem luxemburger lombard, berichtet der spiegel in seiner neusten ausgabe. vermögensverwalter frank schneider aus berlin, der vorwiegend kunden mit einem vermögen von über 250'000 euro betreut, gibt zu vertehen, dass von kunden mit einem solchen vermögensstand keiner auch nur einen euro abführen müsse, wenn er nicht wolle.
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deutschland und die schweiz
doch auch deutschland oder die schweiz gelten als finanz-zecken. auch in deutschland wird um steuerflüchtlinge geworben. mit "willkommen im steuerparadies deutschland" wirbt z.b. die volksfürsorge mehr oder minder erfolgreich. bankfilialen nahe der schweizer grenze erfreuen sich vieler schweizer kunden. in den usa wurde soeben ein bericht über steuerparadiese veröffentlicht. amerika gingen jährlich rund 100 milliarden dollar durch steuerhinterziehung verloren, heisst es darin. alleine die schweizer grossbank UBS beherberge in der schweiz 19'000 konten von amerikanischen kunden mit geldern in der höhe von 17 milliarden dollar.

banken und versicherungen und insbesondere deren verwaltungsärte und manager täten gut daran, anstelle von profit-optimierung um jeden preis mehr in ihr image zu investieren. es macht sich zudem schlecht, wenn manager und verwaltungsräte in krisenzeiten die ersten sind, die ihm grossen stile aktien der eigenen firma verkaufen.
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quellen:
USA im Wirtschaftskrieg gegen die Schweiz (20min)
die Lücken für die Reichen (Spiegel Printausgabe)
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