10.07.2009

Abgewählter Bundesrat springt in See

Um erhitzte Gemüter gleich abzukühlen, es handelt sich hier um keine Tragödie. Vielmehr ereignete es sich anlässlich eines Wettkampfs, der Sommerserie "Donnschtig-Jass" des Schweizer Fernsehens gedacht als Unterhaltung. Christoph Blocher, ehemaliger Schweizer Justizminister, absolvierte seine Show-Einlage. - Es war nicht die einzige aber eine erwähnenswerte.


Der Kopfsprung Christoph Blochers

Als Auftakt der gewagte Sprung von den hohen Felsen in den eiskalten (!) Zürichsee.
Bildmaterial: Schweizer Fernsehen



Der grosse Kampf mit den Elementen

Danach der eigentliche Kampf: 15 Meter in 30 Sekunden schwimmen auf hoher See. Eine absolute Herausforderung, die dem Mutigen in der weiten Welleneinsamkeit fast übermenschliche Kräfte abrang.
Und er siegte!
Bildmaterial: Schweizer Fernsehen



2006

Im Jahr 2006 hatte dieses Bild eines aktuellen Bundesrates, erschienen in einer grossen Schweizer Zeitung, für einen kleinen Skandal gesorgt.
Bildmaterial: http://medienzirkus.blogspot.com




Nun, die Zeiten ändern sich. Vielleicht sollte man sich in der Tat als Bundesrat erst mal abwählen lassen, um sich danach dem Volk munter und vergnügt zu zeigen. Und vielleicht dämpft auch bloss ein Bademantel eine gewisse Verletzlichkeit.



Christoph Blocher mit dem Mut zum Bademantel

Christoph Blocher mit dem Mut zum Bademantel
Bildmaterial: Schweizer Fernsehen

09.07.2009

«Platz-Verbot» für Kids-Porn-Mütter !

SATIREFREI


Um es vorweg zu sagen: Dafür gibt es keine Entschuldigung, das schlägt dem Fass den Boden aus! Weder Hitze, noch überzogene Elterliebe oder exaltierte Fan-Stimmung können dafür verantwortlich gemacht werden, was sich offenbar sog. Fan-Mütter am Schülerturnier des FC Dielsdorf erlaubten.

www.tagesanzeiger.ch/.../Aggressive-FussballMamis-verlangen-Hose-runter

Nachdem zwei 10-jährige Mädchen derart sackstark gespielt hatten, dass die betreffende Mannschaft gewann, sollten sie sich unter dem Zwang enttäuschter Mütter der Gegenmannschaft auf den Toiletten entblössen, damit angesichts der freigelegten Genitalien genau festgestellt werden konnte, ob es sich um Mädels oder Jungs handelte.
Glücklicherweise wurde das Schlimmste durch das Eingreifen einer verantwortungsvollen Mutter verhindert. Wie weit diese Attacke auf die beiden Kinder negative Folgen haben wird, ist ungewiss.

Jeder Pädokriminelle ist interessiert an Kindergenitalien, zu welchem Zweck auch immer: Er kann sich am blossen Anblick «erlaben», Pläne zu seinem speziellen Gebrauch dieser Teile schmieden, die hoch kriminellen Pläne in hoch kriminelle Taten umsetzen. In jedem Fall hat er den Menschen, dem er einen Teil wegriss, um ihn zu missbrauchen, fundamental misshandelt, ihn in seiner Menschenwürde zutiefst verletzt.

Im Sinn globalisierten Rechts aus dem Deutschen Grundgesetz Art. 1
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Die betreffenden Kids-Porn-Mütter waren während der Tat weder an den Kindern noch deren Leistungen interessiert, die Kindergenitalien sollten einem einzigen Zweck dienen: Der genauen Geschlechtsidentifikation, um vollkommen entgleiste Emotionen Erwachsener wieder einzugleisen. Das ist Misshandlung. Kindergenitalien sind nicht da zur Beruhigung abartig entgleister Fans.
Schliesslich könnte jeder «nette Onkel» sich in die Umkleideräume von Kindermannschaften begeben, um derart abartige Identifikationen vorzunehmen unter dem Motto: «Hallo Kids, das war ganz toll, ich kann fast nicht glauben, dass ihr Mädels seid. Wir gehen nun in die Toiletten … So zeigt mal her ….»

Ich bin «quantensprung» und poste hier als Ferien-Stellvertreter. Ich bin zornig und verlange zum Schutz der Kinder das Aussperren solcher Kids-Porn-Mütter von Sportplätzen - Frauen, denen offenbar zwischendurch sowohl Verantwortungsbewusstsein als auch Mutterrolle abhanden kommen. Und wenn wir schon dabei sind: Dasselbe gilt für alle entgleisten Erwachsenen, die nicht mehr wissen, was sie tun.

Dangast-Phallus verzückt SVP-Delegation

Grenzstein in Dangast

Foto: Eckart Grenzer

Süddeutsche: 50 Jahre Sommerloch
Künstler: Eckart Grenzer
Offizielle Web Site vom Nordseebad Dangast

Geschichten tragen in ihrem Wesen das Geheimnisvolle, und man weiss nie genau, ob sie nicht einem verqueren Hirn entspringen, ob nicht sehr viel Seemannsgarn verstrickt wurde oder sie schlicht einer blühenden Phantasie entspringen.
Die folgende Geschichte beruht auf reinen Tatsachen, soweit ein Sommerloch solche erlaubt.

 

Nachdem der Schweizer Bundesrat sein Sommer-Reislein glücklich beendet hatte, machte sich auch Toni Brunner, Präsident der Schweizerischen Volkspartei, mit ausgewählten Delegierten auf zu einem Ausflug. Aus ausserordentlichen Pietätsgründen durften auch deren Lebenspartnerinnen und Ehegattinnen mitmachen.
Frohen Mutes zog die muntere Schar des Weges bis zu jenem fatalen Augenblick, als unter dem fröhlich jodelnden Toni plötzlich der Boden nachgab. Da alle ihrem Toneli folgten, verschwand die ganze Delegation im Nirgendwo.

Für jene, die an Zeitmaschinen glauben, mag es so gewesen sein, als seien die Raum-Zeit-Gesetze aufgehoben worden, für jene, die an das real existierende Sommerloch glauben, ist die Sache klar: Ein Teil der SVP-Spitze versank im Sommerloch.
In dessen tiefstem Punkt angekommen, fanden sich alle in Dangast wieder, wenige Meter entfernt vom Grenzstein-Phallus, erst sanft ruhend, dann verzückt, schliesslich voller Pläne und Tatendrang.

Christoph Mörgeli kommt als erster zu sich, und guckt, und guckt und guckt, und in ihm dröhnt es: Vom medizinischen Standpunkt her unmöglich! Vom historischen her plausibel. Inkas? Mayas? Wikinger? Ägypter? Hottentotten? …? …?
Da ruft der Toni: «Phantastisch! Unsere Zukunftsmetapher! Den brauchen wir! Bombastisch, hoch und lang, nachhaltig, nahezu unzerstörbar!» Es entwickelt sich ein wildes Geschrei der Bewunderungen, Fische und Vögel nehmen Reissaus, der Wellenschlag hält inne, bis einer klar meint:
Männerstimme 1:«Ein Nachbau auf der Rütliwiese ist denkbar.»
Ulrich Giezendanner: «OK, ich regle alles, was den Transport betrifft.»
Christoph Mörgeli: «Ich übernehme die anatomischen Beratungen und die medizinische Betreuung.»

Da meldet sich unverhofft die Stimme einer enorm mutigen Frau, ganz aus den hintersten Rängen. Man hat ihr auch schon Klugscheisserei und mangelnden Einsatz im Haus und am Herd vorgeworfen:
«Der funktioniert nicht an Eurem Standort. Das ist der Phallus im Meer der Weiblichkeit! Die Rütliwiese ist zu klein, zudem ist sie kein Meer!»
Männerstimme 1: «Aha? Vielleicht im Meer der Berge»
Männerstimme 2: «Berge ist männlich»
Männerstimme 1: «Es heisst aber die Berge»
Männerstimme 2: «Ist Plural»
Viele Männerstimmen: «He?»
Männerstimme 2: «Mehrzahl! Es heisst: Der Berg»
Viele Männerstimmen: «Aha!»

«Wir gestalten das Matterhorn um! Steinmetze und Steinhauer sind genügend da, ferner schafft das Arbeitsplätze.»
«Matterhorn geht nicht, ist ein nationales Kennzeichen!»
«Das Stockhorn! Mit einem Aufbau von etlichen Metern wäre es ein Element im Alpenmeer. Wenn der Giezendanner liefert, brauchen wir bloss noch einen Konstrukteur, so wegen der Statik und so.»
Christoph Mörgeli: «Ooooh, schaut Euch das an. Ooooh, ich kann nur immer wieder schauen. Ooooh! So erhaben, so monumental, so einmalig, so genial und so genital.»
Toni Brunner: Wischt sich eine Träne weg.
Stimme der extrem mutigen Frau: «Funktioniert alles nicht, die Alpen besitzen keine Gezeiten! Die Umarmungen durch das Meer des Weiblichen kommen und gehen.»
Ulrich Giezendanner: Wischt sich den Schweiss von der Stirne.
Toni Brunner: «Wir sind die Schweiz. Wir sind ein Binnenland. Ein passendes Meer samt diesen Gezeiten ist reiner Überbau. So oder so, ist das rein ideelles Zeug. »

Während die Männer eher ratlos an den Horizont starren, ist Bewegung in die hinteren Reihen der Frauen gekommen, sie strecken die Köpfe zusammen, tuscheln, bis sich eine Lösung abzubilden scheint.
Chorus der Frauen: «Der SVP-Phallus im Tränenmeer!»

Damit war auch das Sommerloch zufrieden und spuckte die Delegation wieder aus. Der Toni jodelte weiter, und weiss bis heute von nichts. Der Mörgeli hing weiter seinen Recherchen nach, und weiss bis heute von nichts. Einzig der Giezendanner empfand etwas Merkwürdiges, konnte bis heute aber nicht sagen, was das sei.
Und die Frauen? Aber ja doch! Sie waren ja dabei und haben alles mitbekommen. Nun stärken sie sich, um spätestens im nächsten Sommerloch in den vordersten Rängen zu sein.

Video: Zusammenspiel von 64 Kameras

SATIREFREI


Hibi no neiro

Ein absolut starkes Video zum freien Assoziieren und Philosophieren darüber, was das Internet im Innersten zusammenhält. Am besten im Original anschauen in Grossbild.
http://www.youtube.com/watch?v=WfBlUQguvyw

08.07.2009

Bundestagswahl: Wahlkampf-History, Teil 1 (Satire)

prolog in hessen:
.
als sie in hessen die "ypsi-tanti" in flagranti beim koalieren erwischten, ging alles drunter und drüber bei der spd. nicht nur in hessen. spd-chef "gurt schneck" musste sein häuschen räumen. "hans münzendrehing" drehte die spd-münzen ganz neu. kanzlerkandidat kurt taufte sich um und hiess fortan kurt weck. also musste jemand wiederbelebt werden. und so entstieg "frank n. stein meier" aus der spd-gruft. er war überzeugt, dass man es der "ferkel" zeigen werde. "hoppsala", meinte der cdu-general dazu: "wir werden unseren sieg über die spd in "stein meiern". noch sind nicht alle cdu-leute überzeugt, weiss hoppsala. "glaubst du an den sieg, "heil?", fragte er neulich tulpenkuss heil. doch ein anderer spürte seinen eigenen abwind, der ihn nach vorne trug. "manfreds gülle" (forsa-chef) half vorübergehend, den wählerstimmenanteil sogar um 50% höher auszuweisen, als die umfrage des konkurrenten dies darstellte.
via hessen-wahl wollte die spd wieder zuversicht verbreiten. "koch den roland" hiess die erfolglose devise von "torten schläger-lümmel", der für die spd ministerpräsident werden wollte, aber grauslich scheiterte. nun begann der wahlkrampf von neuem. die spd fühlte sich ganz im "steinglück". liess dieser doch medienwirksam die kavallerie gegen die indianer, die das bankgeheimnis des nachbarlandes behüteten, in bereitschaft treten.

.
...........
mehr zur bundestagswahl:
....
foto via: ostblog

Bundestagswahl: Wahlplakate selber machen

die bundestagswahl in deutschland naht, warum nicht selber einmal wahlplakate entwerfen. bin ansonsten kein "bild"-fan, aber die idee, die leser plakate entwerfen zu lassen, fand ich cool. hier erfahrt ihr, warum man nicht fdp wählen darf, wenn man die klimaerwärmung bekämpfen will und was die wahre definition von "mitte" ist.
.
meine favoriten unter den hunderten von leserentwürfen
.
merkmeier und steinkel beim gemeinsamen auftritt: starker mann? äh, und wo ist denn da die frau? spricht er von seinem hund?

warum "fdp-wählen" die klimaerwärmung vorantreibt:
sie sind immer sofort regierung, wer auch immer sie fragt:
endlich die wahre mitte:
irgendwie passend zum oberen entwurf: das fräulein-wunder macht es halt einfach gut:

Supermuttis Leiterchen: G8

Supermuttis Leiterchen: G8


Bildmaterial:
www.da-imnetz.de/.../merkel-mimik-27333.html

Eine Fotostrecke mit hoch eindrücklicher Mimik Merkels




«Das Leben ist wie eine Hühnerleiter, man kommt vor lauter Dreck nicht weiter» spielt in Angela Merkels Biografie keine Rolle, es ist ausgeschaltet, für immer und ewig entsorgt. Auf dem stets frisch geputzten Grundgerüst, das ihr Bundeskanzler Kohl vermacht hatte, steigt sie hoch, Sprosse um Sprosse.


Eine Sprosse mit dem Schröder-Weg-Syndrom
Schröder musste weg, er war ohnehin an allem schuld damals, und Merkel durfte sich die Lorbeeren des von ihm installierten Hartz-IV-Programms in die Haare stecken, markierte die strenge Leaderin, um sich auch auf Kosten der Schwächsten im Lande zu profilieren. Zudem wusste «Kohls Mädchen» aus dem neuen Bundesland, was Sozialismus ist und wie ungemein verderblich der sein kann.


Eine Sprosse mit der globalen Krise
Ausgewählte Lieblinge Merkels erhalten Milliarden Volksguthaben übermittelt, denn die Krise, verschuldet von den USA ist gross, Merkel ist unschuldig, und darf Fehler und Mängel ihrerseits auf ihre Übermutter, die globale Krise, abwälzen. Hauptsache, die Bürger sind angemessen verunsichert und stehen im festen Glauben zu Mutti Merkel, die es denn schon richten würde.


Eine Sprosse mit der Fadheit des Ungefähren
Merkel, weder interessant noch in der Lage, ein klares Konzept für die Zukunft nach den Wahlen im September vorzuweisen, «führt» Ihr Amt gleich einem Gemischtwarenladen: Von allem etwas wird angeboten, Vertröstungen ersetzen Konkretes und Qualität: «Es wird schon werden, sie, die Krise, ist unberechenbar, man muss nun schauen».


Eine Sprosse mit den G20
Für Merkel käme es ausserordentlich gelegen, wenn die G8 zugunsten der G20 aufgegeben würden. Das G8-Treffen in den Ruinen L'Aquilas soll sich offenbar wirkungsvoll und mediengerecht selber liquidieren (Ehre seiner Asche), um im G20-Treffen im September aufzugehen – nur wenige Tage vor der deutschen Bundestagswahl.
Hand in Hand mit Barack Obama das Weltklima und die Weltwirtschaft zugleich zu retten bildet ein weiteres Highlight in Merkels Träumen. Auf dem Rückflug nach Deutschland dürfte sie das Wahlergebnis «Deutschland 2009» schon fast in den Taschen tragen.



Immerhin darf man beruhigt darüber sein, dass Premierminister Silvio Berlusconi auf junge Frauen steht, und kein ungebührliches Auge auf Merkel wirft, so dass diese ungestört dem Narzissmus frönen darf. Ob sie ihrerseits ein Auge auf die unfreiwilligen Sommercamper, die Opfer des Erdbebens vom 06. April 2009, wirft, ist ungewiss.