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18.01.2013

Niedersachsen: Die Fast-Anpacker (Wahlplakat-Analyse)

dpl.niedersachsen das bundesland niedersachsen wählt dieses wochenende. vorausgesagt wird ein patt zwischen cdu und spd. ist dies wohl, weil irgendwie keiner so richtig den anpacker vermittelt? 

die spd schreibt zwar (plakattext), sie packe an, dem bild des kandidaten stephan weil (plakatsujet) entnimmt man dieses kämpferische jedoch gar nicht. noch schlimmer beim gegenkandidaten david mcAllister. der will mit seiner schönheit buchen, steht nutzlos vor einer wand, was er mit seinen händen anfangen, also anpacken soll, weiss er nicht. die hängen so irgendwie nutzlos rum. 


der nichtnewsleser und wenig interessierte wähler steht also vor der entscheidung, einen väterlichen, sympathischen äteren herrn aus der spd, oder den sich in seiner attraktivität suhlenden cdu-ler zu wählen. bei jenen wählern, also den rein plakatbeeinflussten wählern, wird der spd-mann obsiegen. bei den anderen ist es schwierig, eine prognose zu stellen.

25.01.2010

Vox-Analyse: Wer stimmte für Minarett-Verbot

wer stimmte "JA", das heisst für das minarettverbot
grafik via tagesanszeiger
auszug aus dem bericht:
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Starker Links-Rechts-Gegensatz
Das Stimmverhalten zur Minarettinitiative war stark vom Links-Rechts-Gegensatz geprägt: Die Linke lehnte sie mit über 80 Prozent Nein-Stimmen deutlich ab; die Rechte stimmte ihr fast ebenso klar zu. Entscheidend für den Ausgang der Volksabstimmung war deshalb das Verhalten der politischen Mitte. Die Sympathisantinnen und Sympathisanten der SVP standen nahezu geschlossen hinter der Initiative, die Anhänger der Grünen und der SP lehnten sie massiv ab. Die Sympathisanten der FDP und der CVP entschieden sich mehrheitlich gegen die Parole ihrer eigenen Partei (54 Prozent Ja bei der CVP, 60 Prozent Ja bei der FDP).
Linke Frauen
Insgesamt gab es keine signifikanten Unterschiede im Abstimmungsverhalten nach Geschlecht und Alter. Im Gegensatz zu den nach der Abstimmung geäusserten Vermutungen ist das Minarettverbot aber bei den linken Frauen sehr schlecht angekommen: Nur 16 Prozent stimmten dafür, bei den linken Männern waren es mit 21 Prozent etwas mehr. Eine stärkere Sympathie der Frauen gegenüber den Männern für das Minarettverbot bestand nur im Lager der Rechten: Hier legten 87 Prozent der Frauen und bloss 71 Prozent der Männer ein Ja in die Urne.

weitere details sowie den ganzen bericht: Unversität Bern - Vox-Analyse Minarettverbot

29.09.2009

Darum gewann Merkel (Analyse)

stereotyp auftreten, sich ja nicht bewegen, und im spd-politprogramm wildern, dies die kurzformel für merkels sieg.
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wer kennt nicht das beliebte kinderspiel mit der regel: "wer sich bewegt, hat verloren". hier sind wir auch bereits bei der matchentscheidenden wahlkampf-taktik der angela merkel. nur nicht bewegen. am liebsten überall sitzen, denn nur so komme sie bei den wählern gut an, rieten ihre pr-und wahlberater. was auch stimmte, denn als sie während des tv-duells doch stehen musste, ging sie als knapper verlierer vom platz. die einzige erfolgversprechende wahlkampftaktik, die sie damals stehend anwenden konnte, war die zusammenhalt anzeigende stereotype handhaltung.
ach ja und da war noch ein weiterer faktor, der zur wiederwahl beitrug. man muss in der politischen arbeit während der legislatur unbedingt ein wenig im parteiprogramm des hauptgegners (spd) wildern, so ist man selbst für einige mitte-links-wähler wählbar.
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bildquelle: mir leider unbekannt, per email zugestellt. sobald quelle bekannt, verlinke ich dazu.

28.09.2009

SPD, hört die Signale! ... und setzt eines!


das signal der deutschen wähler ist klar: man ist mit der spd-politik der letzten jahre absolut nicht zufrieden. wen identifizieren diese unzufriedenen wähler mit jener spd-politik? die spd-entscheidungsträger in der partei, in bundes- und einigen landesregierungen.
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das fazit ist somit auch klar: wenn die spd wieder vertrauen, mitstreiter und wähler gewinnen will, so müssen andere, junge, frische köpfe ran, die man mit jener "falschen" politik nicht identifiziert. will heissen: fraktionspräsidium erneuern und die parteileitung der deutschen spd rundum auswechseln.
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wäre ich ein spd-mitglied, resp. ein enttäuschtes, abgewandertes oder diesmal stimmabstinentes spd-mitglied, so gäbe ich einer neuen, frischen spd-führung eine chance und würde unter umständen sogar freudig beim neuaufbau mithelfen, sofern ich spüren könnte, dass man die parteibasis ernst nimmt und sie intensiv in die entwicklung einer neuausrichtung (ziele, leitlinien, strategien, personen) miteinbezieht.
blieben die entscheidungsträger plus-minus dieselben leute, so würde ich resigniert, unmotiviert und frustriert die hände in die hosentaschen stecken und für die spd keinen finger mehr rühren.
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signal setzen: lange nicht jeder entscheidungsträger bei der spd hat grobe fehler gemacht, so dass er zurücktreten müsste. aber nur durch eine rundumerneuerung entsteht das notwendige, klare signal nach aussen: misere erkannt und analysiert, wir handeln, es geht jetzt neu los.
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noch ein paar fast satire-freie beiträge zur bundestagswahl
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blogger
über das spd-desaster:
Weiter so! (ad sinistram)
ganz allgemein zur bundestagswahl:
der kommentar (oeffinger freidenker)