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22.01.2016

Tierisch müde

so hunde- oder katzenmüde fühlte ich mich heute morgen irgendwie auch:


 und noch ein paar weitere, 
vom schlaf übermannte tiere:

und für jene, die noch immer nicht genug kriegen können:
Katzenmüde (Tierbilder von schlafenden Katzen)
Hundemüde (Tierbilder von schlafenden Hunden)

09.07.2015

Hitze-Welle


die hitze macht allen zu schaffen,
sogar fahrzeuge verschaffen sich eine abkühlung

tiere suchen die kühlsten plätze:

eine abkühlung in dieser schweinischen hitze
kann durchaus ein vergnügen sein:

mit ein wenig fantasie 
hat man rasch ein bad zur stelle:

katzen in gruppen 
formieren sich in hitzezeiten gerne zu mandalabildern:

auf den hund gekommen:

auf den hot dog folgt der cool dog:

was hunde können, ...

die familie brauchte danach eine halbe stunde, 
bis sie den franz-josef-strauss-verschnitt 
wieder aus dem freibad befreien konnnten:

wenn es gar keine alternative mehr gibt, ...

aber, wie auch immer, 
alles nicht so tragisch nehmen, 
geniessen!


22.06.2010

Katze und Hund reiten auf Schildkröte (Video)

was der mensch kann, nämlich reiten, können katzen schon lange. katzen sind zudem oft etwas bequem, oder gar faul, das wissen wir, seit diesen 22 fotos. warum also nicht auch eine tierische unterlage benutzen, wenn man zur küche will?

und wenn dies die katzen können, dann können wir dies auch, meint dieser hund: 


andere lustige tiervideos 
(letzteres bitte nicht auf leeren magen anschauen, nichts für zarte gemüter):

17.08.2009

Gassibeutel am Hunde-Po: Dünnpfiff-Problem gelöst (Video)

sie heissen robidog-säcke, kot-, gassi-, oder hundebeutel. das mittragen desselben ist in vielen ländern für hundehalter pflicht. verrichtet der hund unterwegs sein geschäft, so muss der halter die warme hinterlassenschaft im beutel auflesen und danach fachmännisch entsorgen. das lästige auflesen vom boden entfällt nun, dank einer erfindung aus amerika. dem dog pootrap. dieser hundepo-sack wird direkt am hundehintern befestigt, füllt sich von selbst und kann mit einem fingerschnipp entfernt werden. aber seht selbst.


.
keine rückstände am boden, das dünnpfiff-problem auch gelöst. sogar rein optisch eine augenweide. gefunden habe ich diese hündische errungenschaft via ernst corinth's netzgeflüster in der "haz". ach ja, und wenn ihr während der sommerferien nicht wisst, wohin mit dem hund, oder ihr hund sogar ein fehlkauf war: Die Lösung, wenn ihr Hund stört (Werbe-Video)
...................
mehr zum thema hund:
8 Luxus-Hundehütten (bilder)
Hunde-Pizza aus dem Pizza-Automaten
Hunde-Handy mit Aggressionsgrad-Anzeige
Hunde-müde nach Ostern (lustige Hundebilder)
Warten auf Godot (ein Hundeleben ist das)

31.07.2009

Rottweiler-Attacke: Nachbetrachtung


opfer::: wenn die schwester ein ohr ihres vierjährigen bruders vom boden aufliest, damit es im spital wieder operativ angenäht werden kann und das kleinkind stark blutend und mit schwersten bissverletzungen am kopf ins spital eingeliefert werden muss, sein leben lang bleibende, sichtbare narben mit sich tragen wird, so sind dies horrorerlebnisse, die niemand der beteiligten je wieder wird vergessen können, am wenigsten der kleine knabe. sein leben wird zu einem teil durch diesen vorfall geprägt sein.

hundelobby::: wenn am folgetag der attacke hundebesitzer und rottweiler-züchter unisono erklären, ein verbot von kampfhunden bringe nichts, es komme einzig und alleine auf den hundehalter an, alle hunde seien im grunde genommen liebe tiere, das richtige verhalten, wenn ein solcher hund auf einem zurase, sei, ruhig stehen zu bleiben, allfällige esswaren in der hand wegzuwerfen und dem hund nicht in die augen zu blicken, zudem gebe es fast täglich verkehrsunfälle, bei denen kinder schwer verletzt würden, ... so stimmt das meiste, es kommt aber zum falschen zeitpunkt und wird nur unverständnis und kopfschütteln hervorrufen.

rottweiler-halterin::: tragisch auch, wie stark geprüft seit jahren die ältere frau ist, die die zwei rottweiler hielt. ihr mann verfolgte und überrollte darauf vor nicht allzu langer zeit mit seinem taxi einen jungen mann, der ihm sein portemonnaie stahl. der vorfall wurde in fast allen schweizer medien abgehandelt. ihr schwerkranker mann starb noch, bevor die gerichtsverhandlung stattfand und konnte nicht mehr erleben, wie seine frau das haus für ihn rollstuhlgänig umgebaut hatte. dann wurde ihr sohn verhaftet, weil er verdächtigt wird, menschen umgebracht zu haben. erneut fette schlagzeilen in der ganzen schweiz. die frau nimmt nun die beiden besitzerlosen rottweiler ihres sohnes bei sich auf. den altersschwachen im haus, den jungen rottweiler artgerecht in einem zwinger. man sei daran gewesen, eine neuen besitzer für den hund zu suchen, der erfahrungen mit rottweilern habe, gab ein nachbar zu protokoll. und jetzt dieser schreckliche vorfall mit dem vierjährigen knaben, weil sie den hund - unverzeihbar und grobfahrlässig - nicht angeleint hatte. auch nach diesem vorfall belagerten schweizer und ausländische medien ihr haus mit ganzen kamerabatterien. diese frau hat einiges durchgemacht und braucht dringend unterstützung und hilfe.

täterhund::: er erhielt die todesstrafe, nachdem sein verhalten durch drei fachleute mit einem wesenstest geprüft worden sei. warum das verhalten noch prüfen? man sehe ja, was er angerichtet habe, finden die einen leserbriefschreiber. warum die todesstrafe? bei einem raser, der ein kind schwer verletzt, mache man dies auch nicht und man müsse doch dem tier noch eine chance bei einem versierten halter geben, schreiben die anderen. beide argumente leuchten irgendwie ein. soll oder muss man menschen und tiere gleichbehandeln? wie steht es da mit der mücke, deren leben wir oft schon auslöschen, bevor sie zur täterin wurde? oder der fliege, die wir mit grauslich klebenden fliegenstreifen langsam töten, obwohl sie uns gar nichts tut. oder gilt die gleichbehandlung erst ab einer gewissen tiergrösse? und dann wiederum nur, wenn wir diese tiere nicht auf unserem speisezettel haben?

zukunft::: was ist zu tun, damit solche beissattacken noch weniger vorkommen? auch hier gibt es keine idealantwort. auf jeden fall braucht es nun ein klares und griffiges, schweizerisches hundegesetz, so dass in allen kantonen dieselben vorschriften gelten. es darf nicht mehr sein, dass eine hunderasse in einem kanton verboten ist, in einem anderen einen maulkorb tragen muss und im dritten gar keine auflagen kennt. einfuhr, zucht und haltung von jenen hunderassen, die ursprünglich zum kampf gezüchtet wurden, sollte man verbieten, weil diese hunde, wenn sie zupacken, nicht mehr so schnell loslassen und - vorallem kleinkindern - schwerste verletzungen zufügen können. es ist, wie bei jedem gesetz klar, dass es für jene, die wollen, schlupflöcher geben wird und es nicht allzu einfach sein wird solche bestimmungen umzusetzen. halterkurse für alle hundebesitzer scheinen inzwischen nicht mehr umstritten zu sein. ebenso der leinenzwang an bestimmten orten. andere lösungsansätze finde sich in den kommentaren von "quantensprung" und "bobsmile" im vorangegangenen post zu diesem vorfall (link siehe unten)

allgemein::: hunde sind sehr oft des menschen bester freund, nicht zu unrecht und ich kann jeden verstehen, der einen hund hält. vergessen werden in der ganzen debatte (die es ohne kampfhunde oder mischlinge dieser rassen in dieser ausprägung gar nicht gäbe) hunderttausende von lieben, treuen und oft sogar leben rettenden hunde. unter den tragischen vorfällen mit den kampfhunden leiden auch jene 95% der hundebesitzer, die ihren hund vorbildlich erziehen und halten. denn um sie und ihren hund herum wird plötzlich beim spazieren ein bogen gemacht. es komme sogar oft vor, dass einem spaziergänger einen vorwurfsvollen blick zuwerfen, nur weil man einen grösseren hund halte, erzählte mir ein hundebesitzer. darum verstehe ich nicht ganz, warum sich insbesondere die hundelobby so massiv gegen ein kampfhundeverbot stellt. es müsste ja kein lebender kampfhund abgetan werden, es sei denn, er fällt jemanden an und/oder würde den wesenstest nicht bestehen. aber es dürften keine neuen mehr eingeführt, gezüchtet oder gehalten werden. dadurch geht kein menschenrecht verloren. es stärkt aber bei vielen nicht-hundehaltern das - wenn auch vorwiegend subjektive - sicherheitsgefühl und damit dürfte sich auch das verhältnis zwischen hundehaltern und einigen aufgebrachten oder verängstigten nicht-hundehaltern wieder etwas entspannen, was zu wünschen wäre.
........
vorangegangener post zum thema: Rottweiler-Attacke: Bund muss handeln
umfrage zum kampfhunde-verbot beendet: klares JA zu einem verbot von einfuhr, zucht und haltung von kampfhunden: ........
andere blogger zur ganzen debatte:
Hundeattacke in Schaffhausen (bericht über den vorfall bei "schaffhausen.net", inkl. videos)
Kampfhunde gehören verboten! (silversnowflake)

28.07.2009

Rottweiler-Attacke: Bund muss handeln

habe soeben das vierte interview geben müssen, wegen dieser erschreckenden rottweiler-attacke auf den vierjährigen jungen. unternimmt ihre partei etwas? gibt es eine motion? startet ihr eine kampfhundeverbots-volksinitiative? ... dies nur ein paar der fragen.

hintergrund: ein rottweiler ging im kanton schaffhausen vorgestern auf ein vierjähriges kind los, verbiss sich in dessen kopf und verletzte es schwer. im kanton schaffhausen gibt es kein halteverbot für gewisse hunderassen, für rottweiler überhaupt keine besonderen auflagen. andere kantone kennen verbote für gewisse rassen. in jedem kanton ist es anders gehandhabt. jeder kanton muss ein eigenes hundesgesetz zusammen basteln, weil die bundespolitiker nicht den mumm haben, auf die hinterbeine zu stehen und z.t. halt gegen den willen der hundelobby, eine regelung auf die beine zu stellen, die für die ganze schweiz gilt.

heute nachmittag gibt die polizei weitere details über die attacke bekannt. da werden wohl die nächsten medien nachfragen.

irgendwie reicht es mir langsam mit diesen mutlosen politikern in bern, die angst haben, die starke hundlobby, alles potentielle wähler, zu vergraulen. was wir jetzt brauchen, ist ein griffiges, schweizweit geltendes hundegesetz. der kantönligeist hat in dieser debatte nichts zu suchen.

persönlich bin ich nach wie vor der meinung, dass die aggressivsten kampfhunderassen verboten werden sollten: beissen diese hunde zu, so bleibt es nicht, wie beim mindestens ebenso oft zubeissenden schäferhund, bei einem einfachen biss. beisst ein kampfhund zu, so verbeisst er sich und kann ein kind regelrecht zerfetzen. einfuhr, zucht und haltung von kampfhunden sollten verboten werden. es gibt hunderte von anderen rassen, die man halten kann.

und kommt mir jetzt nicht damit, dass alle hunde prinzipiell liebe tiere seien, es komme einzig auf den halter darauf an. erstens haben kampfhundebisse eine ganz andere "qualität" und zweitens, was nutzt diese feststellung, wenn viele kampfhundehalter anscheinend nicht in der lage sind, richtig zu erziehen oder zu führen? und kommt mir nicht mit der ausrede, nach einem kampfhundeverbot würden jene halter, die aggressive hunde wollen, einfach andere rassen zu aggressiven hunden heranzüchten oder heranerziehen. stimmt zwar, aber dann dürften wir gar keine gesetze mehr erlassen. denn wie beim hundegesetz, gibt es bei allen gesetzen schlupflöcher und lücken, die man ausnutzen kann. siehe steuergesetze.