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16.07.2015

Verkauft Griechenland Korfu für 96 Mia an die Schweiz?

korfu.griechenland.sln. vertrauliche verhandlungsunterlagen belegen, dass die griechische insel korfu bald dem roten schweizer kreuz zugeordnet werden könnte. die schweiz steht seit april in direkten verhandlungen mit griechenland. finanziert würde der kauf mit geldern der ubs und der schweizer nationalbank.

geht korfu für 96 mia euro an die schweiz?

bereits 2013 begann das verkaufen von griechischen inseln. im märz 2013 kaufte der emir von katar gleich deren sechs inselchen für 8.5 mio euro.  ende juli 2013 wurde für 10 mio die nächste mini-insel zum verkauf angeboten. im dezember 2014 standen 20 kleinstinseln zum verkauf. die bürokratischen hürden waren damals allerdings noch riesig und hinderten viele potenzielle interessenten, einen kauf zu tätigen.

nun scheint der grosse coup zu folgen, mit dem griechenland den bisher grössten schritt aus der schuldenmisere machen könnte. dem lupe-news-blog liegen 26 screens von vertraulichen vertragsentwürfen vor, die belegen, dass die insel korfu an die schweiz gehen könnte. ohne allzu viele bürokratische hürden. ersichtlich ebenfalls, dass der kauf mit geldern der schweizer nationalbank (36 mia) und der grossbank ubs (60 mia) getätigt wird. auffallend, dass die ubs genau jene summe beisteuert, mit der die nationalbank im jahre 2008 die grossbank vor dem untergang rettete, indem sie ihr für 60 mia toxische papiere abkaufte. ein untrügliches zeichen dafür, dass die ubs sich mit diesem schritt symbolisch reinwaschen will. selbstverständlich macht aber keine bank einen solchen schritt völlig selbstlos. auch die ubs nicht. in insiderkreisen wird spekuliert, dass die ubs ihren hauptsitz auf die schweizer insel verlegen würde, zu steuerlich wesentlich attraktiveren bedingungen.

die schweiz würde dank dieser insel einen zugang zum mittelmeer und eine typische sommerferiendestination erhalten. für die auf korfu tätigen unternehmen, die nach dem staatswechsel bleiben wollen, gäbe es eine 15-jährige übergangslösung, während der sie jahr für jahr steuerlich näher an das schweizer niveau herangeführt würden. zudem erhielten weiterhin auf der insel wohnende "ausländer" die möglichkeit, sich nach 5 jahren vereinfacht einbürgern zu lassen. das übliche verfahren, um den schweizer pass zu erhalten, würde massiv vereinfacht, auch finanziell.

quellen: unsere informanten aus griechischen kreisen, wie auch von seiten der ubs, können wir verständlicherweise nicht namentlich nennen


06.03.2015

Die Schildbürger aus Uzwil - Realsatire der Woche

uzwil.sg.sln kein witz . zwei stunden mehr pro woche sollen sie arbeiten, die uzwiler gemeindeangestellten, aus solidarität zur seit der aufhebung des mindestkurses ach so gebeutelten wirtschaft.
schildbürger aus uzwil

seit der angeblichen aufhebung des mindestkurses der schweizer nationalbank vergeht kein tag, ohne dass ein unternehmen verkündet, wie schwer es von der aufhebung betroffen ist, dass sie nun arbeiter entlassen, oder sie zur unbezahlten mehrarbeit verdonnern müssten. eine grosse zahl an betrieben nutzt die gunst der stunde um den mindestkurs ohne grosse not als reine ausrede für unpopuläre umstrukturierungsmassnahmen zu verwenden.

die nationalbank treibt derweil seit wochen den mindestkurs gegen 1.10. heute wurde bekannt, dass der fremdwährungsberg der nationalbank im februar wieder um etliche milliarden angestiegen ist. zudem liegt die differenz zum mindestkurs nun oft knapp unter 10 prozent.

den vogel abgeschossen hat in diesem zusammenhang die gemeinde uzwil. sie verdonnert ihre mitarbeiter für 3 monate zu zwei stunden mehrarbeit pro woche, bei gleichem lohn. amüsant die begründung der gemeinde: "ein zeichen der solidarität mit der durch die aufhebung des mindestkurses arg gebeutelten wirtschaft".

16.01.2015

Nach Euro-Fall: Swissqoute riegelt Fenster und Zugänge zum Dach ab

zürich.sln. die aufhebung des euro-mindestkurses bringt banken und börsen, aber auch etliche banker und börsenhändler in grosse schwierigkeiten. topbanker müssen wegen grobfahrlässigkeit mit der entlassung rechnen. aus angst vor fensterstürzen riegeln einige geldinstitute fenster oder zugänge zum dachbereich ab
swissquote - dachzugang wird verriegelt

vor zwei tagen lag der euro-kurs noch bei 1.20, gestern nach bekanntgabe der aufhebung des mindestkurses sackte er vorübergehend auf franken 0.87 ab. am stärksten betroffen ist die onlinebörse swissquote von dem völlig überraschenden, massiven wertverlust des euros. hunderte von kunden hätten bei swissquote in grossem stile auf fallende euro-kurse spekuliert und könnten nun, da der euro um einen franken steht, mit fetten gewinnen rechnen. jedoch hätten auch viele kunden auf einen sinkenden frankenkurs gewettet, sich nun verspekuliert, was die onlinebank nun indirekt (kreditwesen) zu immensen rückstellungen zwingt.

doch auch viele börsenhändler von banken oder anderern geldinstituten haben sich im devisenhandel massiv verspekuliert. zu allem übel wurden aus fahrlässigkeit, durch spekulationen mögliche verluste nicht gegenversichert, was nun zu millionenverlusten führt.
aus angst, dass nun in der schweiz dasselbe passieren könnte, wie zu beginn der finanzkrise in amerika, als etliche topbanker oder börsenhändler, deren karriereende unabwendbar war, sich aus den fenstern ihrer bank stürzten, tätigten einige geldinstitute vorkehrungen.

bei swissquote, aber auch bei etlichen gebäuden der ubs wurden bei jenen fenstern, die überhaupt noch zu öffnen waren, fenstergriffe entfernt und mögliche zugänge zu aussenbereichen, sprich dachgebieten abgeriegelt. das personal sei bisher noch nicht informiert worden, dies werde aber bei swissquote noch erfolgen, wie verwaltungsrat paul e. otth versicherte. die credit suisse gab keine auskunft über gemachte vorkehrungen. es ist aber anzunehmen, dass auch bei dieser grossbank reagiert wurde.

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erste reaktionen von staatsmännern auf den nationalbank-entscheid bezüglich euro-mindestkurs


15.01.2015

Staatsmänner von der Aufhebung des Euro-Mindestkurses auf dem Klo überrascht

berlin.sln. die schweizer nationalbank hob heute völlig überraschend den euromindestkurs auf. die börsenkurse der schweizer grossunternehmen sackten daraufhin um rund 10% ab. der euro pendelte sich beim kurs von 1:1 ein. viele staatsmänner wurden vom entscheid auf dem klo überrascht

auf dem trhon der macht wurde angela merkel von regierungssprecher steffen seibert mit der mitteilung überrascht, dass die schweizer nationalbank den euro-mindestkurs aufgehoben hatte. "kapitulation vor dem schwachen euro" hätte das handelsblatt kommentiert, so seibert. merkel blieb gelassen: "Och, so schwach is der euro och nich. wenn ich jespühlt habe, frach ich mal den schäuble, ob die ezb nun och schweizer staatsanleihen kaufen soll".


auch ex-minsterpräsident silvio berlusconi machte sich so seine gedanken zum entscheid: "einer meiner bunga bunga girls muss ich das monatliche schweigegeld in franken auszahlen. muss mal berechnen, ob es nun teurer oder billiger für mich wird"


die queen hörte die meldung via hörgeräte-bluetooth. skiferien in der schweiz für ihre nachkommen seien damit kaum mehr erschwinglich.


"mein sohn, die ausgaben für die schweizer garde müssen nun neu berechnet werden" lautete die göttliche botschaft für den präsidenten eines südlichen mini-staates während seiner gottes-audienz auf dem stillen örtchen

fotoserie via taz/guggeri

11.01.2012

Blochers makabre Trophäensammlung

nun hat svp alleinlenker blocher, dank der tollen, von journalistischer ethik strotzenden weltwoche-hetze der herren engeler und köppel, den in ungnade gefallenen schweizer nationalbankpräsidenten hildebrand abgeschossen. nicht ganz unverschuldet allerdings so nebenbei bemerkt. 

hildebrand hatte den gesamten mailverkehr des ominösen dollarkaufes seiner frau offengelegt. ob weltwochechef köppel, sein schreiber engeler und der svp-informant nun ihren mailverkehr auch offenlegen?

besten dank, nicolas, für die passende karikatur dazu: 
blochers trophäensammlung-  ©nicolas kristen 2012


bullrich schlüer und christterrier blocher standen übrigens für ein weltwoche-foto modell auf des schweizers stolz, so, wie die natur sie schuff: Zwei Prachtexemplare Schweizer Politiker (Fotolegende gesucht)

06.08.2011

Der freie Markt regelt alles, aber jetzt her mit der staatlichen Unterstützung! - Tweets der Woche (04)


die ausgewählten satirelupe-tweets der letzten tage diesmal voll und ganz den börsenaktualitäten gewidmet: frankenstärke, euroschwäche, ratingagenturen

(neuste tweets zuerst) ... dieselben tweets in videoform via youtube:

  • Standard & Poor's stufte Amerika auf AA+ zurück, Amerikas "Standing Poor" würden das Land auf CC zurückstufen
  • "Börsenpanik: 2.5 Billionen Dollar weg" - Och, wo sind denn die jetzt alle hin, diese Dummerchen?
  • Der freie Markt regelt alles, aber jetzt her mit der staatlichen Unterstützung. #FDP #Wirtschaft 
  • Steigt der Franken, betteln Unternehmen um Steuererleichterungen. Läufts super, zahlen sie freiwillig höhere Steuern, ... oder so
  • Bundesrat Schneider-Ammann hat seinen Elan verloren. Sachdienliche Hinweise an Bundeskanzlei. #Frankenstärke #Nationalbank
  • Lotterie ist, wenn du am UBS-Automaten Franken in Euro wechselst. Punkto Aktualisierungsintervall gewinnt meist die Bank
  • Euro-Franken-Leerlaufinterventionen: Ist langsam Zeit, dass die Ratingagenturen die Nationalbank zurückstufen
  • Liebe Nationalbank: bei einem Patienten im Koma (Euro/EU) nutzen Fitnesskurse (Franken-Abschwächung) wenig
  • Wer glaubt, die Schweizer Nationalbank könne alleine wirksam den Euro stärken, der glaubt auch an Ratingagenturen
  • +++ Suchmeldung +++ Gesicht verloren +++ 500'000 $ Finderlohn +++ Melden bei Ratingagentur Moody's +++
  • Wer Amerika mit AAA bewertet, stuft auch den Euro als die sicherste Währung ein. #Ratingagenturen
  • Wer Amerika mit AAA bewertet, sagt auch, die FDP sei in einem Top-Zustand. #ratingagenturen
  • Schlage vor, dass die Regierungs-Mitglieder der Schuldenländer grünweiss gestreifte M-Budget-Hemden tragen müssen


wenn du mir auf twitter folgen willst:
http://twitter.com/#!/SatireLupe
die tweetsammlungen der letzten wochen: 
Panzlerin Angola Merkel (Tweets der Woche 02)
Honig aus Massentierhaltung (Tweets der Woche 03)

16.09.2010

Die Gewerkschaft und der Irrglaube an die Allmacht des Finanzmarktes

wer glaubt, mit geschickten finanz-, geld- oder devisenmarktinterventionen könne man jede krise in den griff kriegen, der irrt gewaltig.

eigentlich bin ich mit daniel lampart, dem chef-ökonomen der gewerkschaften sonst meist einer meinung. wenn nun aber auch die gewerkschaften beginnen zu glauben, mit finanzmarkt- oder währungspolitik könne man jede finanz-, wirtschafts- oder arbeitsmarktkrise in den griff kriegen, dann bin ich doch sehr enttäuscht.

die gewerkschaften fordern momentan von der schweizerischen nationalbank, dass sie erneut aktiv in den devisenmarkt eingreift, um den starken franken zu schwächen, sprich den euro gegenüber dem franken zu stärken. tausende von arbeitsplätzen stünden auf dem spiel, arbeitsplätze gelte es zu retten, denn die schweizer wirtschaft sei eine exportwirtschaft und somit absolut abhängig von einem nicht zu starken franken. was auch nicht in abrede gestellt werden kann, aber oft überbewertet wird.

die schweizer nationalbank hat sich im letzten jahr bereits zu sehr und zu erfolglos ins euro-devisengeschäft verstrickt und ist zurzeit - bedingt durch massive eurokäufe und währungsverluste - fast handlungsunfähig.sie hat schlicht nicht mehr die mittel, um wirkungsvoll intervenieren zu können. die letzte grosse milliardenschwere intervention bewirkte gerade mal eine wöchige kurze erholung des euro-wechselkurses. anstatt, dass ich hier noch einmal meine begründungen aus dem letzten beitrag zum thema aufliste, bitte ich euch, dies hier nachzulesenDie Schweizer Nationalbank und der Euro-Kauf-Irrlauf.

nachtrag zum oben verlinkten artikel: dass die wirtschaft nun sehr gerne auf vorrat jammert, ist klar. dass einige unternehmen die gelegenheit nutzen werden, lohnpolitische anpassungen nach unten (z.b. lohnauszahlungen in euro für grenzgänger) oder gar entlassungen unter dem deckmäntelchen des starken frankens vorzunehmen, ist durchaus vorstellbar, aber nicht in erster linie devisenbedingt. gleichzeitig nutzen nämlich die meisten schweizer unternehmen den schwachen euro, um im grossen stile einkäufe von ihren zulieferern aus dem eu-raum zu tätigen, was die bilanzen wieder etwas aufbessert. sicherlich gibt es auch richtige verlierer dieser "währungskrise". hätte die nationalbank die momentanen mittel für eine wirkungsvolle intervention, wäre sie erfolgsversprechend, so würde ich diese, wie lampart, als sinnvoll und richtig erachten.

fazit: 
euro-inverventionen der schweizer nationalbank können erfolgreich sein, wenn die finanzielle lage der eu im grossen ganzen gut und stabil ist. sie ist aber chancenlos und kontraproduktiv, wenn zu viele eu-staaten hoch verschuldet sind und eine deutliche besserung in den nächsten jahren kaum zu erwarten ist, wie momentan der fall. die wirschaftliche katastrophe, sofern sie überhaupt eintreffen sollte, kann durch euro-käufe der nationalbank momentan nur kurzfristig aufgeschoben werden, verschaffen ihr aber langfristig grosse probleme:  massiv ansteigende währungsverluste, beinahe-handlungsunfähigkeit. 

update 17.09.10: wie es scheint, hat die schweizer nationalbank gestern erneut massiv interveniert. der franken verlor gegenüber dem euro deutlich an wert. mal schauen, wie lange die wirkung diesmal anhält.
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der erwähnte artikel von daniel lampart:
Durch Wechselkursinterventionen wirtschaftliche Katastrophe abwenden

23.08.2010

Wie Hildebrand die Nationalbank mit Euro-Käufen fast an die Wand fuhr


diese woche dürfte der euro gegenüber dem schweizer franken auf einen neuen tiefstwert fallen. es ist zu erwarten, dass der euro-kurs bis ende woche auf einen wert von unter 1.28 franken sinken wird, nach anfänglichen kursmanövern rund um die 1.30 - marke. der euro verlor gegenüber dem franken seit monaten konstant an wert, dies trotz der massiven und hektischen interventionen der nationalbank. die snb kaufte innerhalb eines jahres für fast 500 mia schweizer franken euros. eine summe, die höher ist, als jene, die die gesamte eu zur rettung von griechenland aufwarf.

noch immer scheinen banken- und wirtschaftsmanager dem irrglauben verfallen zu sein, dass mit stützungskäufen und finanzmarktgeschäften alles zu regeln, alles in den griff zu kriegen sei. dem ist nicht so. im gegenteil. für die schweiz haben diese panikkäufe der snb gravierende folgen. die nationalbank hat währungsbedingt, in den letzten monaten unnötig riesige verluste eingefahren und dies dürfte sich noch verschärfen, da der euro in nächster zeit weiter sinken wird. noch schlimmer wiegt die tatsache, dass die nationalbank kaum mehr grössere stützungskäufe tätigen kann und durch ihre missliche finanzielle lage (aufgeblähte bilanz mit horrenden währungsrisiken) momentan faktisch handlungsunfähig ist, auch wenn nationalbank-präsident hildebrand in interviews bemüht ist, dies zu verneinen. 

hildebrand verteidigte die interventionen der snb im interview mit den tagesanzeiger wie folgt: ohne die interventionen gegen die starke frankenaufwertung hätten «womöglich 8% arbeitslosigkeit und deflation" gedroht. die gefahr sei dank der interventionen gebannt und man weise nun ein wirtschaftswachstum von 2% aus. ein gerüttelt mass an selbstüberschätzung. 

hildebrand lag in seinen prognosen, die zu den stützungskäufen führten, völlig falsch. nach den massiven euro-käufen mitte mai stieg zwar der kurs vorübergehend von 1.40 auf 1.42 an, stagnierte dann aber, um wenige zeit später seine talfahrt fortzusetzen. ein solch kurzes aufblühen kann weder eine wirtschaft retten, noch  eine deflation verhindern. was hildebrand nicht einberechnete: viele unternehmen nutzten die gelegenheit, um im euro-raum günstig einzukaufen, im grossen stile. selbst grosse exportbetriebe profitierten von tieferen preisen ihrer zulieferer aus dem euro-raum, was für die bilanzen der unternehmen von grossem vorteil war. 

es ist zu befürchten, dass die nationalbank bei einem kurs um die 1.25 erneut intervenieren wird, trotz immer mehr kritischen stimmen, selbst aus der banken- und wirtschaftswelt. hildebrand wird diese stützungskäufe mit "gesetzlichem auftrag" begründen. solche interventionen bringen allerdings momentan schlicht nichts, da das interesse der eu an einem starken euro nicht gegeben ist. der eu kann gar nichts besseres passieren, als ein werteverlust des euro. dies wird die exportindustrie in den euro-staaten ankurbeln. ein exportboom dank einer schwachen währung ist für die meisten maroden staaten, und damit auch für die ganze eu, einer der wenigen auswege aus der krise. eine starke eu-wirtschaft bringt auf dauer auch der schweiz vorteile. denn nur eine gesunde eu-wirtschaft kauft wesentlich mehr schweizer produkte, als eine marode, darniederliegende wirtschaft, die jeden cent umdrehen muss.
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das interview mit hildebrand im tagesanzeiger
update 16.09.10: neuer blogbeitrag Die Gewerkschaft und der Irrglaube an die Allmacht des Finanzmarktes

19.05.2010

Nationalbank pumpt mehr Geld in Euro als EU für Griechenlandkrise bereithält

einmal mehr hat heute die schweizer nationalbank für milliarden schweizer franken euros gekauft. der kurs des angeschlagenen euros stieg darum am nachmittag von 1.40 auf 1.426 chf an.
kontinuierlich sackt seit monaten die eu-währung ab. die schweizer nationalbank kauft regelmässig für milliarden-beträge euro ein und schwächt damit den schweizer franken bewusst ab. der abzocker-watch-blog tippt richtig: wenn dies so weitergeht, sind wir vermutlich bald soweit, dass die nationalbank mehr geld in euro-käufe steckt, als die eu zur rettung griechenlands bereitstellt.

nachtrag, 22.mai 2010:
die nationalbank hat für über 100 mia schweizer franken euros gekauft, wie die nzz berichtete
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beitrag und weitere links zum thema via abzocker-watch-blog
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lupe-beiträge zur finanzkrise