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06.03.2015

Die Schildbürger aus Uzwil - Realsatire der Woche

uzwil.sg.sln kein witz . zwei stunden mehr pro woche sollen sie arbeiten, die uzwiler gemeindeangestellten, aus solidarität zur seit der aufhebung des mindestkurses ach so gebeutelten wirtschaft.
schildbürger aus uzwil

seit der angeblichen aufhebung des mindestkurses der schweizer nationalbank vergeht kein tag, ohne dass ein unternehmen verkündet, wie schwer es von der aufhebung betroffen ist, dass sie nun arbeiter entlassen, oder sie zur unbezahlten mehrarbeit verdonnern müssten. eine grosse zahl an betrieben nutzt die gunst der stunde um den mindestkurs ohne grosse not als reine ausrede für unpopuläre umstrukturierungsmassnahmen zu verwenden.

die nationalbank treibt derweil seit wochen den mindestkurs gegen 1.10. heute wurde bekannt, dass der fremdwährungsberg der nationalbank im februar wieder um etliche milliarden angestiegen ist. zudem liegt die differenz zum mindestkurs nun oft knapp unter 10 prozent.

den vogel abgeschossen hat in diesem zusammenhang die gemeinde uzwil. sie verdonnert ihre mitarbeiter für 3 monate zu zwei stunden mehrarbeit pro woche, bei gleichem lohn. amüsant die begründung der gemeinde: "ein zeichen der solidarität mit der durch die aufhebung des mindestkurses arg gebeutelten wirtschaft".

16.01.2015

Nach Euro-Fall: Swissqoute riegelt Fenster und Zugänge zum Dach ab

zürich.sln. die aufhebung des euro-mindestkurses bringt banken und börsen, aber auch etliche banker und börsenhändler in grosse schwierigkeiten. topbanker müssen wegen grobfahrlässigkeit mit der entlassung rechnen. aus angst vor fensterstürzen riegeln einige geldinstitute fenster oder zugänge zum dachbereich ab
swissquote - dachzugang wird verriegelt

vor zwei tagen lag der euro-kurs noch bei 1.20, gestern nach bekanntgabe der aufhebung des mindestkurses sackte er vorübergehend auf franken 0.87 ab. am stärksten betroffen ist die onlinebörse swissquote von dem völlig überraschenden, massiven wertverlust des euros. hunderte von kunden hätten bei swissquote in grossem stile auf fallende euro-kurse spekuliert und könnten nun, da der euro um einen franken steht, mit fetten gewinnen rechnen. jedoch hätten auch viele kunden auf einen sinkenden frankenkurs gewettet, sich nun verspekuliert, was die onlinebank nun indirekt (kreditwesen) zu immensen rückstellungen zwingt.

doch auch viele börsenhändler von banken oder anderern geldinstituten haben sich im devisenhandel massiv verspekuliert. zu allem übel wurden aus fahrlässigkeit, durch spekulationen mögliche verluste nicht gegenversichert, was nun zu millionenverlusten führt.
aus angst, dass nun in der schweiz dasselbe passieren könnte, wie zu beginn der finanzkrise in amerika, als etliche topbanker oder börsenhändler, deren karriereende unabwendbar war, sich aus den fenstern ihrer bank stürzten, tätigten einige geldinstitute vorkehrungen.

bei swissquote, aber auch bei etlichen gebäuden der ubs wurden bei jenen fenstern, die überhaupt noch zu öffnen waren, fenstergriffe entfernt und mögliche zugänge zu aussenbereichen, sprich dachgebieten abgeriegelt. das personal sei bisher noch nicht informiert worden, dies werde aber bei swissquote noch erfolgen, wie verwaltungsrat paul e. otth versicherte. die credit suisse gab keine auskunft über gemachte vorkehrungen. es ist aber anzunehmen, dass auch bei dieser grossbank reagiert wurde.

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erste reaktionen von staatsmännern auf den nationalbank-entscheid bezüglich euro-mindestkurs