eine interne umfrage der economiesuisse (wirtschaftsdachverband) ergab, dass immer noch 55% der schweizer bevölkerung den mindeststeuersatz für superreiche (betrifft 1% der bevölkerung) befürworten. nachdem vor tagen die unternehmer-zeitung die sp-steuergerechtigkeits-initiative befürwortete (lupe berichtete darüber), liegen die nerven bei den oberen zehntausend blank:
betroffene superreiche erpressen nun öffentlich die schweizer stimmbürger, indem sie mit weggzug ins ausland drohen:
"bei einer annahme der initiative würde ich aus der schweiz wegziehen" droht mit alfred n. schindler (liftbauer) einer von vielen superreichen in der aktuellen sonntagszeitung.
![]() |
| Bernhard Alpstaeg posiert vor seiner luxusvilla (foto via sonntagszeitung) |
diese drohungen beeindruckten den neuen sonntagszeitungs-chef martin spieler (vormals handelszeitung) derart, dass er im editorial ein landesuntergangs-szenario für unvermeidlich hält, sollte die initiative angenommen werden. die schweizer bevölkerung allerdings wird anders reagieren.
die superreichen haben sich mit diesen drohungen wohl die letzte möglichkeit genommen, einen sieg der mindeststeuersatz-initative zu verhindern. den drohen oder gar erpressen lässt sich niemand gerne, schon gar nicht herr und frau schweizer und schon gar nicht von superreichen.
...
zum thema:
Unternehmer-Zeitung für SP-Steuergerechtigkeits-Initiative
andere blogger zum thema:
Steuergerechtigkeits-Initiative Pro und Kontra (polithink)
lupe-empfehlungen für ausschaffungsinitiativen:
Ausschaffungs-Initiativen: 1xNEIN 1xJA




