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09.10.2011

Fussball: In 10 Schritten zum Meistertitel dank Hooligan-Regel

10 schritte, die einer mannschaft der höchsten fußballliga der schweiz, der axpo super league, ermöglichen,  schweizer-meister zu werden.
zu grunde liegt dem prinzip die neue hooligan-regel, wonach spiele abgebrochen werden und die "schuldige" mannschaft eine 0:3 niederlage kassiert, wenn eigene fans knallkörper, feuerwerkskörper oder nebelpetarden ablassen.

Anleitung zum Meistertitel in der Axpo Super League
  1. man suche in der problemzonen-fankurve (unter jenen anhängern mit dem hooli-gen) sonnenbrillenbehaftete kapuzen-träger, die bisher nicht gross auffielen oder gar straffällig geworden sind. treue top-loyale fans der eigenen mannschaft.
  2. man suche jene heraus, die über eine grosse wurfkraft verfügen, keine arbeitsstelle haben, aber bereit sind, für einen job den wohnkanton zu wechseln. 
  3. man teste unauffällig, ob diese fans bei den gegnerischen fan-gruppen ähnlicher ausprägung bereits einen bekanntsgrad haben. ist dies der fall, beginne man wieder bei punkt 1. mit jenen, die noch einen unbekannten-bonus haben, fahre man fort. 
  4. je nach dialekt, verspricht man ihnen einen job in einem der kantone der gegnerischen mannschaften, sofern sie bereit seien, an der erreichung des meistertitels auch auf unkonventionelle art mitzuhelfen.  
  5. man bilde sie aus, in bezug auf die merkmale der fan-gruppe des neuen kantons (sprechchöre, rituale, fan-utensilien) und lasse sie alle spieler- und trainernamen der 1. und 2. mannschaft auswendig lernen, inklusive spitznamen.
  6. fand der wohnortwechsel statt, so bringt sich der meisterschaftshelfer im hardcore-abteil der dortigen fangruppe ein und schaut, dass er bei den spielen jeweils in die hooligan-vip-kurve kommt.
  7. gastiert sein arbeitgeber, sprich die ehemalige mannschaft des fans, im neuen kanton, so beginnt der einsatz. tage vor dem spiel schleusen mithelfer zwei feuerwerkskörper in die fankurve ein.   
  8. liegt die "ehemalige" mannschaft klar in front, so unternimmt der maulwurf nichts. liegt sie kurz vor schluss in rückstand, so wirft er einen feuerwerkskörper und/oder eine nebelpetarde in den gast-fansektor. sollte dies aus baulichen gründen nicht möglich sein, so wirft er sie aufs spielfeld. das spiel wird abgebrochen, die gastmannschaft gewinnt 0:3 forvait und holt 3 punkte. 
  9. fällt der "mitarbeiter" nun juristisch bedingt aus, weil er erwischt, verurteilt oder mit stadionverbot belegt wird, so verschweigt er seine wahren beweggründe. im gegenzug übernimmt der "auftraggeber" sämtliche verfahrenskosten und verpflichtet sich, nach einem allfälligen jobverlust, eine neue stelle zu finden. ausführende sind anonyme strohmänner des vereins. anschliessend beginnt die "mitarbeiter"-suche für den entsprechenden kanton wieder bei pkt.1
  10. die 8 anderen maulwürfe in den anderen spielkantonen gehen nach dem gleichen schema vor. sofern nicht nur der stadionbetreiber, also die heimmannschaft verantwortlich ist, dass keine pyros ins stadion gelangen, solange also auch die gästemannschaft mit einer forvait-niederlage belegt werden kann, wenn deren fans pyros in die region oder aufs spielfeld der heimmannschaft werfen, so kämen die "mitarbeiter" auch bei "heimspielen" im gegnersektor zum einsatz.

die lösung der hooligan-problematik:
lupe, der satire-blog ist weiterhin davon überzeugt, dass man das hooligan-problem nicht lösen, aber kanalisieren kann. man muss den nun mal vorhandenen krawallbedarf in geeignete bahnen lenken. heisst: einrichten von hooligan-arenen, die an die stadien angebaut werden. in diesen arenen können die hooligans nach dem spiel ihre triebe und bedürfnisse für eine stunde ausleben. durchaus auch eine chance für die werbeindustrie. verlaufen die spiele todlangweilig, so bleiben fans, zuschauer und tv-anstalten trotzdem noch bis zum ende der partie, um nach dem spiel die infights in der hooligan-arena zu verfolgen. den hooligans würde beim eintritt in die arenen eine art baseball-schläger aus einem neuartigen gummi-schaumstoff-gemisch überreicht. der einsatz anderer mittel würde unterbunden.  

25.06.2007

Sammelklage gegen Luzerner Polizei wegen Hooligan-Pranger

wie zu vernehmen ist, hat ed fagan, der berühmteste sammelkläger der welt, zur zeit auf job- und geldsuche, via "lupe-blog" vom hooligan-pranger gehört.
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ed fagan hat bereits mit zwei, der so geschnappten hooligans kontakt aufgenommen. er bot ihnen an, gegen die luzerner polizei eine sammelklage einzureichen, insbesondere, wenn sich ihre "vergehen" als geringfügig herausstellen sollten, sich nicht beweisen liessen, oder sie schlicht zu unrecht an den hooligan-pranger im internet gehängt wurden.
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fagan sieht grosse aussichten auf einen erfolg, da die luzerner polizei technisch nie in der lage sein werde, die ehemalige "hooligan-internet-pranger-seite" vollständig aus dem internet zu entfernen. via "cache" verschiedener suchmaschinen, aber auch mit anderen tricks, lasse sich jene seite immer wieder auffinden. auch deshalb, weil etliche seitenbetreiber oder blogbetreiber die nachricht mit bildern kommentierten.
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fagan: "die luzerner polizei kann so für den bleibenden imageschaden der z.T. unschuldig angeprangerten jugendlichen haftbar gemacht werden." denn überall dort, wo die seite noch auffindbar sei, gehe der betrachter davon aus, dass diese personen schlimmste strafftaten begannen hätten. auch bei nachträglich freigelassenen werde ja nicht erwähnt, und könne auch nie mehr überall angefügt werden, dass einer oder mehrere der bebilderten unschuldig seien.
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noch einmal ein paar hooligan-links:

24.06.2007

Hooligan-Pranger erfolgreich (Luzerner Polizei naiv)

wie die nzz am sonntag berichtet, seien alle hooligans, die durch die luzerner polizei im internet mit foto an den pranger gestellt wurden, geschnappt worden, oder hätten sich selber gestellt.
lupe berichtete
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allerdings, mit der mitteilung "die bilder sind im internet gelöscht" demonstriert die luzerner polizei ihre naivität. sie zeigt auch auf, dass sich die verantwortlichen dieser aktion mit den eigenarten des internets nicht sehr gut auskennen. diese hooligans sind wohl für immer im internet verewigt.
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Ich verzichte darauf, links oder möglichkeiten hier aufzuzeigen, mittels derer man die bilder wieder findet.
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zum thema hooligan siehe auch:
Hooligan-Pranger (mit Fotos)
Rütli-Feier in Zürich
blochers "saubängel-überwachung"

23.06.2007

Hooligan-Pranger (mit Fotos)

die luzerner polizei geht neue wege
bezüglich hooligans. sie stellt sie
kurz und bündig an den internet-pranger.

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ausschnitt aus der entsprechenden internetseite.

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gute idee, könnte auch für "flitzer", "raser", "schwarzfahrer" und "wilde urinierer (=umgebungs-pisser)" angewendet werden.

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gefunden via: monsieur-fischer

hooligan-pranger via: luzerner-polizei-fahndungsseite (fotos wurden wieder entfernt, nachdem die hooligans geschnappt wurden, sind aber wohl noch immer auffindbar :-)
medienmitteilung dazu: hier

Update: Hooligan-Pranger erfolgreich (Luzerner Polizei naiv)

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zum thema hooligan siehe auch:

Hooligan: Polizeibesuch am Arbeitsplatz

kampfarenen für hooligans

14.03.2007

Euro 08: Duftende Polizisten

lovely google-translation
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indien: mit "rosenduft-prügel" gegen hooligans

flowerklotzer, oder klotzflower oder wie der präsident des schweizerischen fussballverbandes auch immer heisst, will für die euro 08 neue mittel zur besänftigung der hooligans einsetzen: 60'000 duftende uniformen sollen die sicherheitskräfte rund um die fussballstadien mit einem hauch von zitrus und blumen umgeben und auf die hooligans beruhigend wirken.

die idee kupferte zlotzflower in indien ab. dort werden im nächsten monat rund 300'000 polizisten als duftende ordnungshüter ihren dienst tun.

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quelle: duftuniformen für indische polizisten
zum thema hooligan: kampfarenen für hooligans.
saubängel-überwachung: hooligan watch patrol

04.02.2007

Kampfarenen statt Kampfstädte!

wochenende ... calcio ... catania : palermo ... hooligans terrorisieren ganz catania ... detonation eines sprengsatzes ... strassenschlachten ... ein polizist tot ... 71 personen verletzt ... ausnahmezustand ...

prodi will handeln, für morgen montag ist eine nationale krisensitzung einberufen. lieber prodi, befolge unseren rat: kampfarenen statt kampfstädte!
siehe: kampfarenen für hooligans.
siehe auch blochers geplante "saubängel-überwachung":
hooligan watch patrol

30.01.2007

Hooligan: runder Tisch zu rund

bundesrat schmid: "dank den grossen erfolgen unseres runden tisches ist das hooligan-problem nun nur noch soo gross."
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dieser runde hooliganismus-tisch gestern abend mit verantwortlichen der sportverbände und sicherheitorgane war wohl etwas gar rund. wo sind denn nun die "nägel mit köpfen", wie es verkündet wurde.
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massnahmen nach rundem tisch:
- rayonverbote
- stadionverbote
- ausreisebeschränkung (was für ein begriff)
- meldeauflage
- 24-stündiger polizeigewahrsam
- ausbildung von Sicherheitsbeauftragten
- fanarbeit
- information
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... alles recht und gut, aber hat man damit die sache im griff? lasst doch die hooligans ihre lüste und triebe ausleben, aber leitet diese in geordnete bahnen: siehe: kampfarenen für hooligans
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zur hooligan-frage blochers idee:
der fcz-blog zum thema (hier zusätzlich noch ein link zu schmids power-auftritt in 10vor10):

07.01.2007

Hooligan: Polizeibesuch am Arbeitsplatz

blocher will hooligans am arbeitsplatz besuchen
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vor kurzer zeit wurde der schweizer fussballverband in bezug auf die hooligan-problematik scharf gerüffelt (link unten). wie heute zu erfahren war (u.a. nzz am sonntag), will man im hinblick auf die euro 08 schärfer vorgehen. die polizei soll registrierte hooligans zuhause oder am arbeitsplatz aufsuchen dürfen. wie aus gut unterrichteter quelle zu erfahren war, sollen der bessern wirkung wegen, polizeifahrzeuge umgespritzt und mit einem schriftzug versehen werden. noch sei unklar, ob auf den längsseiten "hooligan-watch-patrol" oder "saubängel-überwachung" stehen soll. die zweite variante sei ein vorschlag von justizminister blocher, da derjenige sein veto gegen den englischen begriff eingelegt habe.
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siehe dazu: Kampfarenen für Hooligans

19.12.2006

Kampfarenen für Hooligans

der junge und dynamische präsident des schweizerischen fussballverbandes, ralph zloczower, wird vom bund scharf kritisiert. grund: lasche haltung gegenüber hooligans

vor dem fussballspiel per handy vereinbaren, wo man sich danach verprügelt: das szenario vor fussballspielen. nach der klopperei dann noch gemeinsam ein bierchen heben. bekannt ist, daß unter den hooligans bürolisten, bänkler und viele familienväter anzutreffen sind. biedere schweizer, die während der Woche hart arbeiten und am wochenende aus den zwängen des alltages ausbrechen und gewaltbetonte gelüste ausleben wollen.
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der bund fordert härtere massnahmen. ... na ja, die einen brauchen bungeejumpging oder riverrafting, um den ultimativen kick zu erleben. Andere eine schlägerei. ...... ob zloczower der richtige ist, um dieser bewegung mit innovativen ideen entgegenzuwirken? kaum!
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darum mein tipp, lieber ralphi: bau doch kampfarenen an die besonders gefährdeten stadien an. dort kann dann seinen gelüsten nachgehen, wer will. profitieren würden auch tv-stationen, sowie die werbeindustrie. denn verläuft das fussballspiel auf mässigem niveau, so bleiben die tv-zuschauer doch bis zum schluss am schirm kleben, da ja danach noch die live-übertragung des hooliganinfights folgt..
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bund fordert härtere massnahmen: news.ch
bundesrat blochers
saubängel-überwachung (hooligan watch patrol)