14.04.2010

UBS-GV: Boni-System gutgeheissen, Aktionäre nur am eigenen Profit interessiert

ubs-gv, teil 1: die aktionäre stimmten mit 2:1 dem neuen vergütungssystem der ubs zu (abstimmung hat konsultativem charakter). damit können banker im besten falle in ein paar jahren horrende boni einfahren.

aktionären sind wie banker, hauptsächlich am eigenen profit interessiert. solange der stimmt, ist ihnen egal wie hoch die boni an die manager ausfallen. dies lässt für die abstimmung über die decharge an die versagermanager der letzten jahre böses erahnen. es ist anzunehmen, dass bei dieser grossen zustimmung die aktionäre den versagermanagern, wie es oswald grübel und kaspar villiger wollen, einen blanko-persilschein ausstellen.
.......
lupe-vorschau zur ubs-gv:
UBS: Grübel und sein Kopfnicker Villiger sollten zurücktreten

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Beim Titel musst ich schmunzeln. Aktionäre nur am eigenen Profit interessiert. Natürlich sind sie das. Es ist das Wesen von Aktionären am Erfolg vom Unternehmen beteiligt zu sein. Kapitalisten schauen nun mal aufs Kapial.Ich habe selber ein paar UBS-Aktien und hoffe schwer, dass ich damit Profit mache. Bei welchem Unternehmen sind sie denn angestellt?

lupe hat gesagt…

bei der letzten frage musste ich schmunzeln.
was hat "bei welchem unternehmen sind sie denn angestellt?" mit profitdenken der aktionäre zu tun. die interessen eines aktionärs sind kaum mit jenen eines angestellten zu vergleichen. der aktionär jubelt, wenn eine ubs 13'000 leute entlässt, der angestellte muss dann mehr mallochen und mehr lohn kriegt er dadurch auch nicht.

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