17.02.2009

Der Beruf des Ballonfliegers (Satire über Erziehungsdirektoren)

im schweizer bildungsbereich reiht sich reform an reform, baustelle an baustelle. wie schrieb der web-kommentator vor einiger zeit so schön: "keines der projekte wurde bislang seriös ausgewertet und evaluiert! Die nächsten baustellen werden bereits in angriff genommen". da passt doch folgende geschichte wunderbar dazu:
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ein mann in einem heissluftballon hat sich verirrt. er sinkt tiefer und fragt unten eine frau: "entschuldigung, ich habe einem freund versprochen, ihn in einer stunde zu treffen und jetzt weiss ich nicht, wo ich bin."

die frau antwortet: "sie sind in einem heissluftballon, etwa 10 meter über boden, sie befinden sich zwischen dem 47. und 48. grad nördlicher breite und zwischen dem 8. und 9. grad östlicher länge."

"sie müssen lehrerin sein", sagt der ballonfahrer.

"stimmt", antwortet die frau. "woher wissen sie dies?"

"alles was sie mir sagten, ist korrekt", meint der mann. "aber man kann nichts mit der information anfangen, ich weiss immer noch nicht, wo ich bin und sie haben eigentlich nur meine reise verzögert."

"und sie müssen in der bildungs- oder erziehungsdirektion arbeiten", erwidert die frau.

"richtig", antwortet der ballonfahrer, "aber woher wissen sie das?"

"ganz einfach", sagt die frau. "sie wissen weder wo sie sind, noch wohin sie fahren. sie sind auf grund einer menge heisser luft in ihre jetzige position gekommen. sie haben ein versprechen abgegeben, das sie nicht halten können und erwarten von den leuten unter ihnen, dass sie ihre probleme lösen. tatsache ist, dass sie in der genau gleichen lage sind, wie vor unserem treffen, nur soll ich jetzt daran schuld sein."
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Richling zum Thema Bildung

Kommentare:

Goggi hat gesagt…

Und der Ballonfahrer heisst im Fall meiner Breiten- und Längengrade Rainer Huber, war acht Jahre Bildungsdirkektor und Erfinder des Bildungskleeblatts - und die Lehrerin ist Symbolfigur für die 70% Wähler, die ihn nicht mehr gewählt haben :-)

lupe hat gesagt…

ich glaube, solche turbos gibt es in fast allen Erziehungsdepartementen. in unserem kanton auf jeden fall auch.

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