grosses entsetzen darüber, dass die ubs für ihre aktuelle image-kampagne ausgerechnet juden-hasser und hitler-fan le corbusier nimmt. dass dieser gleichzeitig aber die 10-franken-note der schweiz ziert, scheint niemanden zu stören.
le corbusier, der schweizer architekt, möbeldesigner und maler, der 1965 verstarb, schwärmte zu lebzeiten von einem neuen europa. seiner mutter schrieb er 1940, dass "hitler sein leben mit einem grossartigen werk, der neugestaltung europas krönen könne".
"corbusier war ein radikaler theoretiker einer räumlichen eugenik und ein radikaler antisemit" gibt pierre frey, professor der eth lausanne, in der sonntagszeitung zu verstehen. dass die grossbank ubs bei der auswahl der person, die ihr wieder zu einem positiveren image verhelfen sollte, nicht allzu weit recherchierte und nur mal kurz schaute, wer so auf ihren geldscheinen abgedruckt war, liegt wohl in der sache eines "geldinstitutes".
dass die verantwortlichen entscheidungsträger, die vor jahrzehnten die neue 10-er note gestalteten, auf den antisemiten corbusier zurückgriffen, ist allerdings sehr erstaunlich. warum bemerkten diese seine verbandelungen mit dem nazi-freundlichen marshal petin nicht, warum störten sie sich nicht an corbusiers antisemtischer und pro-hitler-haltung. warum soll für das image eines landes corubsier gut sein, wenn er es für dasjenige einer bank nicht ist?
wäre ich im schweizer national- oder ständerat, so würde ich einen vorstoss lancieren, der eine neugestaltung der 10-er note verlangt.
umfrage dazu in der rechten spalte.
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update 2.10.2010 umfrage beendet. ergebnis klar: 61% dafür, dass eine neue note gedruckt werden muss:



