17.11.2009

Von der Idee zum Blog. Ein Leitfaden mit 20 Tipps für Einsteiger

hast du schon mit dem gedanken gespielt, einen blog zu beginnen, es aber gelassen, weil du denkst, dazu müsste man webdesign- oder ganz allgemein programmierkenntnisse haben? weil du dachtest dazu müsste man schon eine eigene webseite haben? mit guten (gratis-) "blog-fertiggerichten" kannst du in 15 minuten mit bloggen loslegen. wage es, beginne! dieser kleine leitfaden, diese 20 tipps für blog-einsteiger helfen dir beim start.

blog-definition: ein blog, auch weblog genannt, ist eine webseite mit regelmässigen neuen beiträgen, in chronologischer reihenfolge gelistet, wobei die neusten zuoberst erscheinen. die beiträge können von besuchern kommentiert werden. in einem blog wird oft zu anderen blogs oder webseiten verlinkt

für diese anleitung zum bloggen brauchst du keine spezialkenntnisse, du musst keine fachbegriffe kennen. ich habe versucht, alles möglichst allgemeinverständlich zu verfassen. ich werde bewusst auch nicht auf die technisch schwierigeren verfahren, einen blog zu bewirtschaften, eingehen. in einem späteren beitrag werde ich dann detaillierter auf weitere optimierungsmassnahmen eingehen.
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tipps für den blog-start: fragen und antworten rund ums bloggen

überlegungen vor dem blogstart

1. eigne ich mich als blogger? soll ich überhaupt beginnen?
hast du freude am vielen schreiben? bist du bereit, mindestens 2-3 beiträge pro woche zu verfassen (nichts ist langweiliger, als ein blog, auf dem fast nichts läuft). hast du die zeit und bist du bereit, dich täglich mindestens eine halbe stunde im weitesten sinne mit dem "bloggen" zu beschäftigen?  denn so viel wirst du druchschnittlich aufwenden müssen, wenn du für eigene beiträge recherchierst, diese erstellst und einstellst, kommentare kontrollierst oder eigene kommentare in anderen blogs verfasst. und, und, und.

2. was für einen blog willst du starten? welches thema?
es gibt sie noch, jene blogs, die am ehsten an einen weblog, an ein tagebuch erinnern. hier schreibt man, was einem gerade bewegt. kraut und rüben durcheinander, ohne konzept. willst du aber auf die dauer mehr besucher haben, so entscheide dich für einen themenblog. am besten schreibst du über ein hobby von dir, oder über ein thema, mit dem du dich eh schon viel befasst, sei dies im beruf, in einem verein oder in der freizeit. da ist die chance auch grösser, dass du immer wieder ideen hast, was man schreiben könnte.

3. mainstream-blog oder nischenblog?
ein nischenblog zu einem thema, über das nicht schon zig-tausend andere schreiben, ist auf dauer von vorteil. über ipod, suchmaschinenoptimierung, mobile und co schreiben schon tausende. wer darüber schreibt, wird schneller viele besucher haben, weil viele blogger am gleichen thema interessiert sind. aufgrund der grossen konkurrenz, haben sie es jedoch schwerer, sich für die suchmaschinen von den gleichgelagerten blogs abzuheben. auch schwerer, sich  - bei gleicher qualität wie nischenblogger - an die spitze zu setzen. ein nischenblog hat es zu beginn schwerer, mit den jahren dürfte er aber bei suchmaschinen klar im vorteil sein, weil die konkurrenz viel kleiner ist. trotz allem gilt: schreibe über das, was dich am meisten beschäftigt, begründung weiter oben.

4. welches blog-system
bist du, wie ich ein technischer laie, mit programmierkenntnissen überfordert und möchtest möglichst einfach nur texte, fotos oder videos veröffentlichen? so benutze ein bekanntes, weit verbreitetes blogsystem mit fertigen vorlagen und einfachen einstellmöglichkeiten. die am meisten verbreiteten systeme wären da:
- wordpress.com (von bloggern am meisten benutzt)
- blogger.com (blogspot, google-produkt)
ich habe mich für das google-produkt entschieden, da ich annehme, dass dieses gut gewartet wird und kaum so rasch eingestellt werden wird. zudem wird es wohl mit der google-suchmaschine gut harmonieren.
bist du mit html-code, cms und webseitengestaltung gut vertraut, willst vieles selber gestalten, den blog auf einer eigenen webdomain laufen lassen, so ist wordpress die klare nr. 1. hier findest du eine detaillierte anleitung für diese variante: Der eigene (kostenlose) Blog: Eine Wordpress-Anleitung von A-Z (plerzelwupps). wordpress deutschland bietet zudem ein umfangreiches, frei zugängliches wordpress-handbuch . auch bei google's blogspot kannst du den blog über eine eigene domain laufen lassen. wordpress bietet allerdings mehr gestaltungsmöglichkeiten. wir beschäftigen uns fortan nur noch mit den beiden oben erwähnten "fertiggerichten"

5. blog-titel
überlege dir einen kurzen, prägnanten titel. zusammengesetzte titel mit minus-zeichen trennen (beispiel swiss-lupe, anstelle swisslupe). so werden beide begriffe von suchmaschinen besser gefunden. kontrolliere zuerst via google-suche ob es bereits einen blog mit diesem namen gibt (eingabe suchfenster: "lupe" oder "lupe blog" oder "swiss-lupe". ist der titel von einer webseite oder einem blog schon prominent vertreten, so suche einen anderen titel. blogger und wordpress prüfen beim anmelden noch einmal, ob es in ihrem system diesen titel bereits gibt.

6. blog-beschrieb / stichworte (auch tags genannt)
am besten stellst du dir vor, du müsstest in twitter einen blogbeschrieb verfassen (nur 140 zeichen möglich). so kurz muss es nicht sein, aber bemühe dich trotzdem, das wichtigste treffend in aller kürze zu sagen. verwende dabei bereits die wichtigsten stichworte. notiere dir fünf bis sechs typische stichworte (tags) für deinen blog.

7. impressum
in einigen ländern ist zumindest für kommerzseiten ein impressum mit persönlichen angaben (name, adresse) pflicht. ein drittel der blogger bloggt allerdings anonym, resp. nicht unter dem richtigen namen. entscheide dich, wie du es handhaben willst. arbeitest du beruflich für eine bank und möchtest in deinem blog sehr kritisch über die ganze banken- und boni-debatten berichten, so empfiehlt sich ein pseudonym.

8. kontaktangabe
verwende für alle bloggeraktivitäen (kontakt, kommentare bei anderen bloggern, in foren, beim einstellen in news-boards etc. die gleiche emailadresse. z.b. blogname@xclyk.com. auf keinen fall die private email-adresse nehmen. verschleiere im blog die richtige emailadresse. beispiel:  blogname(äht)xclyk(punto)com oder verwende ein bild. so verhinderst du, dass dich automatiserte adresssucher von spammern finden.

blog einrichten und starten

1. blog einrichten
bei den bloganbietern musst du dich zuerst registrieren. verwende da bereits die neue email-adresse. bei beiden oben erwähnten blogsystemen hast du innert 10-15 minuten einen blog eingerichtet. du kannst unter fertigen blog-layouts (oft in versch. variationen) auswählen. diese kannst du später jederzeit wieder ändern. ebenso die zusatzbestandteile wie "blog-links", "archiv", "letzte beiträge", "kommentare" etc. diese elemente kannst du innerhalb des blogs (bei blogspot meist in der seitenspalte) verschieben und anordnen. mehr kurzinfos für blogger-user. bei wordpress habe ich keine gefunden. das einstellprozedere ist allerdings bei beiden praktisch selbsterklärend.

2. kommentarfunktion
mein tipp: gib zu beginn kommentare für alle frei, auch für anonyme kommentierer. (ich handhabe es immer noch so) später kannst du immer noch bestimmen, wie man kommentieren darf und ab wann du kommentare zuerst "bewilligen" willst, bevor sie freigeschaltet werden. spam, unpassende oder rassistische kommentare kannst du jederzeit löschen. auf keinen fall ein registrieren für das kommentieren verlangen, da die meisten blogger sich nie in blogs registrieren (ich prinzipiell nicht), um kommentieren zu können. ich habe keine lust mir passworte zu merken, nur weil ich einmal kommentieren will. in tagebuch-, fach- oder themenblogs wird öfters kommentiert, als z.b. in satire-blogs. wer in einem satire-blog kommentiert, hat bedenken, dass er mit satirischen reaktionen des betreibers rechnen muss.

3. abonnenten
die beiträge in deinem blog können von besuchern abonniert werden. in den einstellungen kannst du deinen blog und die kommentare zum abonnement freigeben (einstellungen unter "feeds"). durch den feedreader (= ticker, der dem abonnenten alle neuen beiträge oder neuen kommentare deines blogs sofort anzeigt) hat der abonnent immer den überblick über die neusten aktiviäten seiner lieblingsblogs. im einstellungsmodus deines blogsystems kannst du es deinen lesern noch erleichtern, deinen blog zu abonnieren. unter googles blogspot geht es folgendermassen: "layout",  "seitenelemente",  "abonnement links", und schon hat der leser deines blogs in der seitenleiste ein element, mit dem er sich rasch deine "feeds" (news) abonnieren kann. bei wordpress wird es ähnlich verlaufen, eventuell mit leicht anderen begriffen.

4. zur startseite
besucher, die zum ersten mal auf eine unterseite deines blogs treffen, wissen meist nicht, dass es üblich ist, durch den klick auf den blog-titel zur startseite zu gelangen. für diese besucher richtet man in der seitenspalte am besten einen link zur startseite ein. (layout, seitenelemente, link hinzufügen)

5. teste deinen blog
teste, ob dein blog in verschiedenen browsern fehlerfrei läuft (blogger nutzen grossmehrheitlich firefox, gefolgt von chrome, internet-explorer und ein paar exoten)

6. erste beiträge
schreibe nicht zu lange beiträge. die werden kaum gelesen. blogger und web-surfer haben es meist eilig und wollen noch überall kurz vorbeischauen. schreibe den titel erst, wenn du einen wirklich griffigen, kurzen titel hast, der interesse weckt und in der masse der blogtickermeldungen nicht untergeht. bereite zuerst etwa vier beiträge vor und speichere sie unter entwürfe. du kannst die veröffentlichungszeiten vorbestimmen. veröffentliche sie erst etwa mit dem fünften beitrag. somit ist dein blog nicht leer, wenn tatsächlich danach jemand vorbeischaut.

7. beitrags-frequenz
ein beitrag pro tag wäre ideal, ist jedoch mit viel aufwand verbunden. es sollten aber schon 2-3 beiträge pro woche sein, sonst schaut ein besucher nur noch gelegentlich mal vorbei. auf blogs, die nur so alle ein, zwei wochen veröffentlichen, komme ich kaum mehr vorbei. selbst im feedreader gehen diese oft unter.

zusatzmöglichkeiten, optimierungsmassnahmen

1. blogroll:
eine blog-liste mit blogs, die du gerne besuchst, gehört praktisch zum standard eines blogs. im bearbeitungsmodus kannst du unter "seitenelemente" in der seitenleiste einen blogroll (linkliste) einfügen. das heisst 5-10 blogs, die thematisch ungefähr zu deinen inhalten passen, auflisten (verlinken). du kannst unter einer rubrik "freunde" aber auch ein paar themen-atypische blogs auflisten. 

2. statistiken, counter 
wenn du mit dem blog gestartet bist, so verfolge die entwicklung deines blogs, schaue, wer zu dir verlinkt und begutachte, welche deiner artikel auf besonders viele besucher stossen. daraus kannst du viel lernen. melde deinen blog dazu bei google analytics an (kostenlos). dort kannst du jederzeit umfangreiche daten und statistiken abrufen. bau dir zusätzlich noch einen besucher-zähler wie "sitemeter" ein (umfangreiche grundfunktionen kostenlos). bei sitemeter kannst du die letzten 50-100 besucher deines blogs abrufen. du kannst u.a. erfahren, woher sie kommen (referrer), welche deiner beiträge sie auch noch besuchten und wie lange sie auf deinem blog waren. zusätzlich erfährst du, wieviele besucher du in der letzten stunde, im vergangene tag oder in den letzten monaten hattest. du findest so auch blogs, die auf dich verlinken und kannst ihnen einen gegenbesuch abstatten.

3. blog bekannter machen
mache den blog erst bekannt, wenn du vier bis fünf beiträge hast. lade freunde zu einem besuch auf dem blog ein, füge allenfalls in deiner email-fusszeile die blogadresse an. anmelden bei blogkatalogen kann man sich sparen. vergessen kann man auch den früher als unbedingt notwendig gepriesenen katalog DMOZ.  besucher erhält man von den katalogen kaum. allerdings empfehle ich die anmeldung bei folgenden diensten trotzdem: bloggerei (recherchemöglichkeiten, themenähnliche blogs finden), blogoscoop (recherche, diverse vergleichsmöglichkeiten, ranglisten, suchmöglichkeiten) und für schweizer blogger bei slug.ch (blogticker, blog-suchmaschine für schweizer blogs mit vielen zusatzmöglichkeiten).
update juni 2011: alle drei verlinkten dienste bringen inzwischen kaum noch besucher, für recherchemöglichkeiten aber noch empfehlenswert. slug.ch scheint seit bald einem jahr tot, resp. "unter hochdruck am überarbeiten".

4. vernetzte dich, verlinke
das bloggen lebt vom gegenseitigen besuchen und verlinken. wenn du zu einem deiner beiträge einen passenden blogbeitrag eines anderen bloggers findest, so erwähne den und verlinke zu jenem beitrag. der erwähnte blogger wird sicherlich vorbeischauen, wer ihn da verlinkt hat. es ist auch wichtig, dass du in anderen blogs kommentierst. mache dies aber sinnvoll und passend. nur ein "cool" oder "finde ich geil" oder gar nur ein "smiley" wird meist als dümmliche eigenwerbung (spam) taxiert, und oft vom blogger gelöscht. bei guten kommentaren schaue ich meist auf dem blog des verfassers vorbei, was dort gerade läuft. ich finde dich, weil du ja in meinem kommentar, zusammen mit dem nutzernamen, auch deine web-adresse hinterlegen kannst.
option: schalte einen twitter- und einen facebook-account. deine twittermitteilungen können automatisiert in facebook einfügt werden. du kannst auf beiden portalen aber auch für deine blogbeiträge werben. aber bitte nicht nur links zu deinen blogbeiträgen, das wird nicht geschätzt. auf deinem blog kannst du wiederum auf deinen twitter- oder facebook-account aufmerksam machen.

5. beiträge in foren oder news-communities einstellen
mache deinen blog auch bekannt, indem du beiträge von dir andernorts einstellst. stelle nicht jeden beitrag ein. beschränke dich auf qualitativ gute beiträge. ansonsten ist der aufwand zu gross, da die durschnittsware kaum beachtung findet. yigg.de oder webnews.de sind für deutschland die marktleader,  scoop.at für österreich und das neue  zitig.ch könnte für schweizer blogger interessant werden. diese boards bringen zwar leider weniger besucher als früher, aber wenn ein leser dort ein, zweimal einen guten beitrag von deinem blog findet, abonniert er vielleicht deine beiträge in seinem feedreader. news-communities, die automatisiert massenweise zeitungsmeldungen einstellen, lohnen sich nicht für blogger, eigene beiträge einzustellen.
update juni 2011: alle drei verlinkten dienste bringen inzwischen kaum noch besucher, yigg und webnews gelten aber zumindest noch als recherchemöglichkeiten. du findest bei ihnen, was gerade so aktuell ist im web.

und los gehts!
damit sollte das wichtigste gesagt sein. nun heisst es loslegen und den blog in angriff nehmen. hier noch einmal die startlinks für die beschriebenen "fertiggerichte":
- wordpress.com (von bloggern am meisten benutzt)
- blogger.com (blogspot, google-produkt)

!!!! wichtig !!!!  wenn du einen blog neu eröffnest oder vor kurzem eröffnet hast, so könnte es sein, dass ich ihn in meinem blog kurz vorstelle. bedingungen hier: Unterstützung für neue Blogger (update)

da es sich bei diesem leitfaden sozusagen um eine beta-version handelt, und vielleicht auch ein paar wichtige anmerkungen vergessen gingen, bin ich froh um tipps, ergänzungs- oder änderungsvorschläge von euch. werde diese anleitung immer mal wieder ergänzen oder anpassen.

Kommentare:

Drak hat gesagt…

Ich würde Leuten, die nicht nur tagesaktuell interessante Inhalte erstellen, sondern Texte schreiben, die auch in Jahren noch gesucht werden könnten, weniger zu Wordpress raten, sondern eher zu Drupal.

In Drupal können die Beiträge direkt in eine Buchstruktur einsortiert werden, so dass sich langfristig aus einzelnen Beiträgen eine strukturierte und inhaltsreiche Seite ergibt, auf der Leute auch gerne mal länger verschiedene Artikel lesen, statt nur nach neuen Beiträgen zu suchen.

Lupe hat gesagt…

ist dein blog mit diesem drupal gemacht, oder kennst du einen als anschauungsbeispiel?

reizi hat gesagt…

Salü,

Ja, die Seite von Drak ist mit Drupal gemacht. Den Vorteil würde ich aber eher darin sehen, das man später aus der Seite wesentlich mehr machen kann, als einen Blog! Man kann damit einen Blog betreiben, aber da steckt ganz einfach wesentlich mehr dahinter. Drupal ist ein ausgeschlafenes CMS und Framework. Und: Mein absoluter Favorit! :)

grüße

Drak hat gesagt…

@Lupe: Meine Hauptseiten sind beide mit Drupal aufgebaut, allerdings verwenden wir v.a. auf http://1w6.org die Möglichkeiten von Drupal (meine persönliche Seite ist http://draketo.de).

Was wir hauptsächlich nutzen:

* Direkt integriertes Forum - nutzt die gleiche Technik im Hintergrund (http://1w6.org/forum/).

* Buchstruktur, aber auch (fast) jeder neue Artikel ist auf der Startseite wie bei einem Blog.

* Persönliche Weblogs für jeden Nutzer. Die Beiträge können auch später noch ins Buch einsortiert werden.

* Subscriptions via E-Mail (http://1w6.org/deutsch/anhang/newsletter-abonnieren-neuigkeiten)

* Markdown Syntax

* Schöne URLs und Tags (Tag-Stil: http://1w6.org/stichwort/regel )

* Den Scheduler (Artikel heute schreiben und Drupal sagen, dass es sie am Freitag um 09:42:30 veröffentlichen soll :) )


Die auch sehr mächtige Verwaltung von Nutzerrechten verwenden wir bisher allerdings kaum - bisher schreiben v.a. drei Leute auf der Seite, und die haben alle Vollzugriff :)


Die vielen Möglichkeiten sind übrigens auch eine Schwierigkeit von Drupal: Es dauert eine Weile, alle für die jeweilige Seite nützlichen Module zu finden :)

Einfach eine grundlegende Drupal-Seite mit Blog und Buchnavigation aufzusetzen geht allerdings in unter 15 Minuten.

Drak hat gesagt…

... Falsche Tag-Beispiel-Url... D'Oh!

Funktionierende tag-URLs verlinken auch Tags, die wir benutzen. Beispiele:

* http://1w6.org/stichwort/modul
* http://1w6.org/stichwort/prosa

Das ganze lässt sich auch schön in ein allgemeines Navigationsmenü einbauen (haben wir auf der linken Seite für Prosa - rechts erscheint die Buchstruktur, wenn du auf eine Buchseite gehst - z.B. http://1w6.org/deutsch/regeln - diesmal habe ich den Link vorm Abschicken getestet :) )

lupe hat gesagt…

klingt interessant, aber wohl für blog-einsteiger ohne etwelche programmier oder webdesign-kenntnisse nicht unbedingt die einfachste lösung.

plerzelwupp hat gesagt…

Ein sehr schöner Überblick über die bestehenden Möglichkeiten. Herzlichen Dank auch für die Benennung meines Artikels zur Einrichtung eines selbstgehosteten Wordpress-Blogs.

Vielleicht noch ein paar Worte zu Drupal/Wordpress, etc.: Meines Erachtens eignet sich Wordpress durchaus für Anfänger. Es muss ja nicht gleich auf eigenem Webspace liegen. Ich kann mir durchaus vorstellen, das sich Anfänger mit einem bei Wordpress.com gehosteten Blog sehr schnell zurechtfinden werden.

Flüge hat gesagt…

Schönes tutorial für Anfänger. Gut und einfach geschrieben. Ich schreibe eigentlich viel im Internet, war aber bisher zu faul einen eigenen Blog zu beschreiben. Möglicherweise ändert sich das ja noch!

Kreuzberg-Jakob hat gesagt…

Das ist ein sehr guter Beitrag! Danke!
Ich versuche, seit 2 Jahren einen eigenen Blog zu erstellen, bin aber immer wieder schrecklich frustriert - zumal von mir zusammengestellte und eingefügte Links zwar zuerst erscheinen, aber nach ein paar Wochen plötzlich nicht mehr enthalten sind, obwohl sich an den verknüpften Seiten nichts geändert hat - die Google-Hilfe hilft nicht!
Entweder werden Fachausdrücke verwendet, die ich einfach nicht begreife, oder die Hilfe ist in Englisch - aber meine Seite, also auch die Optionen - in Deutsch. Da kann man lange suchen! Zumal sich der optische Aufbau in dieser Zeit mehrmals geändert hat.

Lupe, der Satire-Blog hat gesagt…

hallo jakob, wie ich sehe hast du auf deinem blog dieselben formatierungsprobleme, die blogger in letzter zeit produzierte, wenn man zeilenschaltungen oder bilder einfügte. man kriegt die abstände kaum mehr mit. wechsle sofort auf die neuen editor des layout-maker.

fine hat gesagt…

Mittlerweile kann man zu Punkt 5 auch Google's Chrome Browser hinzufügen. Immerhin hat der es im Juni diesen Jahres mit 10% Marktanteil auf Platz 3 der meistverwendesten Browser geschafft.
Auf jeden Fall ein sehr schöner Post, besonders für mich als Bloganfänger! Vorallem den Tipp mit den anonymen Kommentaren werde ich übernehmen.
Gruß, Fine

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