17.05.2009

Arbeitsstellen: Schweizer zuerst!

gedanken zur gestrigen polit-arena im schweizer fernsehen (link zur sendung ganz unten):

Arbeit - Schweizer zuerst
Die Arbeitslosenzahlen in der Schweiz steigen rasant. Der Bundesrat überlegt sich, die Zuwanderung aus der EU zu beschränken. Brauchen die Schweizer diesen Schutz? Oder bedeutet eine Beschränkung Abschottung und Provokation gegenüber der EU? Und: Was passiert mit jenen Einwanderer, die in der Schweiz arbeitslos
werden?

ist die idee des einwanderungsstopps nur eine ausländerfeindliche mogelpackung? um die frage zu beantworten, reicht schon ein betrachten der konstellation von befürwortern und gegnern:

  • nein, das bringt nichts, meinen die arbeitgeber-vertreter
  • nein, das bringt nichts, meinen die wirtschafts-vertreter
  • nein, das bringt nichts, meinen die vertreter der betroffenen arbeitnehmer (gewerkschaften)
  • nein, das bringt nichts, meinen die arbeiterfreundlichen linken parteien
  • weniger ausländer rein lassen bringt was, meint die svp
  • weniger ausländer rein lassen bringt was, meinen parteien rechts aussen.

die idee eines einwanderungsstopps, um schweizer arbeitern zu helfen, kann ja nur eine ausländerfeindliche mogelpackung der rechten sein, wenn nicht einmal die eigentlichen unterstützer der arbeitnehmer und arbeitslosen die idee als tauglich taxieren.
.
die sendung anschauen, kann man hier (aufs bild der moderatorin klicken, um die sendung zu starten: SF.TV: "Arbeit - Schweizer zuerst"

Kommentare:

Peter hat gesagt…

Mogelpackung. 400.000 Schweizer arbeiten im EU-Raum. Schon vor 10 Jahren ohne Personenfreizügigkeit brauchte meinen Frau als Schweizerin keinerlei Aufenthaltsbewilligung in Österreich, erhielt als in der Hotelerie Tätige Arbeitslosengeld und Leistungen der Krankenkasse und sofort eine Arbeitsbewilligung für 5 Jahre. Das Ganze nennt man Gegenseitigkeit. Für die Wirtschaftskrise können die EU-Bürger nichts. Aber irgendwann wurden sie ja offenbar gebraucht, weil sonst wären sie nicht ins Land gekommen. Die ersten Gastarbeiter in der Schweiz (Italiener) liessen seinerzeit Millionen in den Töpfen der AHV und Sozialwerk als sie in ihre Heimat zurückkehrten. In der EU trägts sich kein Staat mit den Gedanken Schweizer zurück zu schicken. Paradoxerweise erhält sie von Österreich für ihre Krebserkrankung BFU Leistungen - in der Schweiz nicht einmal einen IV als Schweizerin für 40 Jahre lückenlose Beiträge trotz zweifacher Behinderung. Das ist die Realität. (sh.IM Blog) Arena von Politikern für Politiker - das eigene Volk bleibst aussen vor.

Lupe hat gesagt…

gut, wenn wir schweizer zwischendurch mal in den spiegel schauen.

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