12.02.2009

Orientierungslose SVP (eindrückliche Schilderung)

eindrücklicher, wie es der tagesanzeiger macht, kann man die zerstrittenheit, die orientierungslosigkeit und den zickzackkurs der grössten partei der schweiz nicht beschreiben

"es ist nur peinlich" titelt der tagi einen bericht über den ablauf einer sitzung der wirtschaftspolitiker des nationalrates.

müsterchen gefällig:
Die Wirtschaftspolitiker des Nationalrats steckten am Dienstag mitten in der Debatte um die UBS, als auf einmal Hans-Jürg Fehr von der SP genüsslich ein druckfrisches Communiqué der SVP präsentierte. Eines mit klassisch sozialdemokratischen Forderungen: nach staatlich festgeschriebenen Maximallöhnen für Grossbanken-Manager und sogar nach einem Bundesvertreter im UBS-Verwaltungsrat - am liebsten Christoph Blocher, wie die Parteispitze später hat durchblicken lassen.
weiter:
«Es war nur noch peinlich, und wir waren alle vor den Kopf gestossen», erinnert sich ein SVP-Mitglied der Wirtschaftskommission. Die SVPler wussten nichts von diesem Communiqué, keiner war vorbereitet auf den spektakulären Kurswechsel von oben.
weiter:
Höchst unwirsch reagiert Nationalrat Ulrich Giezendanner: «Ich bin gegen die Verstaatlichung einer UBS. Ich bin gegen das alles, Punkt.» Auch solle Blocher «ganz sicher nicht als Bundesvertreter Einsitz nehmen bei der UBS». Giezendanner kann sich «nicht erklären, wie dieses Communiqué zustande gekommen ist».

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den ganzen bericht findet ihr hier: es ist nur noch peinlich (tagesanzeiger online 12.2.09)
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artikel über blocher:
Weltwoche-Redaktor schreibt Blocher-Biografie: 530 Seiten Positives
Erschaffer und Zerstörer des Erfolgsmodells SVP

Kommentare:

pashalq hat gesagt…

Bleibt zu hoffen, dass sich in Österreich die rechten ein Beispiel daran nehmen. Dann würde die Chance steigen, dass wir sie wieder loswerden...

Aufrechter Glarner hat gesagt…

Gibt es für euch noch ein anderes Thema ausser Blocher und die SVP?

Für den in vieler Hinsicht traurigen Zustand unseres Landes tragen aber doch andere die Verantwortung, die Linken und Netten, die Multi-Kulti Politiker, die 68-er Lehrer mit ihrer Indoktrination.

In Basel fühlt man sich in manchen Quartieren bereits wie in Istanbul...aber das stört euch nicht, auch die ganzen I.V. Rentner aus der Türkei, Kosovo etc. stören euch nicht, im Gegenteil, für die sollen ja noch möglichst viele Moscheen und Minarette gebaut werden.

Hauptsache ihr könnt euch über die SVP und Blocher aufregen, eigenartig: Früher hiess es immer, Blocher diktiert in der SVP allen seinen Willen auf, jetzt, wo ihm widersprochen wird, passt euch das aber auch nicht.

Wenn ihr eines Tages vom Geschrei eines Muezzins geweckt wird, und eure Töchter nur noch verschleiert auf die Strasse gehen dürfen, dann wird euch etwas dämmern...

lupe hat gesagt…

und was habt ihr vor jahrzehnten prophezeit: italiener (tschingen) würden uns unsere jobs wegschnappen und all unsere frauen anbaggern. stehlen und betrügen und ...
später warens die tamilien.

wie auch immer, entspanne dich wieder ein wenig während deiner strandferien in der südtürkei oder im frühling in ägypten im 5-stern all inclusive hotel.

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