12.08.2008

Darum wird die FDP nie eine Grosspartei

heute morgen bei klamm-news gelesen:


Saar-FDP offen für verschiedene Koalitionen
Berlin (dpa) - Die saarländische FDP will sich nach Darstellung ihres Landeschefs Christoph Hartmann nicht auf eine frühzeitige Koalitionsaussage im bevorstehenden Landtagswahlkampf festlegen. «Wir schließen weder eine Zusammenarbeit mit der SPD noch mit Rot-Grün aus oder auch mit CDU und Grünen», sagte Hartmann der «Berliner Zeitung». Eine Absage erteilte der FDP-Politiker dem Bericht zufolge dagegen einem möglichen Bündnis mit der Linkspartei.

wer bereit ist mit (fast) jedem ins politische bett zu steigen, um die eigene macht zu erhalten, wer immer mal wieder anders farbige regierungs-koalitionen eingeht, der bleibt eine 4-10% -partei. dies hat auch die spd bemerkt und versucht darum sp-frau ypsilanti in den griff zu kriegen, die in ihrem bundesländle mit hilfe der linken doch noch an die regierung will.

......
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Kommentare:

Michael Jäger hat gesagt…

Das kann man auch anders sehen: eine Mittepartei kann sowohl nach rechts wie nach links koalieren und muss nicht mit einer festen Koalitionsaussage in den Wahlkampf. Das Saarland ist ja nicht die Schweiz, wo von Anfang an klar ist, was am ende für eine Kompromiss-Politik herauskommt. Ganz egal wie die Leute wählen.

lupe hat gesagt…

das kann sie, von der sache her völlig richtig, aber es weckt in der bevölkerung kein vertrauen.
der wähler sieht nur, dass die immer mal wieder wechseln.

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