05.06.2008

Die gespaltene Zunge der SVP und FDP

sparen, sparen, sparen müsse man im gesundheitswesen, hiess es noch eine woche vor der volksabstimmung "mehr wettbewerb im gesundheitswesen". unser gesundheitswesen sei krank, viel zu teuer und es fehle der wettbewerb, so die argumente von svp, fdp und teilen der cvp.

und eine woche nach der abstimmung. genau diesen wettbewerb im gesundheitswesen bekämpften die bürgerlichen nationalräte: günstige parallelimporte von medikamenten sollen weiterhin verboten bleiben. damit werden die hohen schweizer medikamentenpreise unter heimatschutz gestellt. wesentlich günstigere medikamente dürfen nicht eingeführt werden. kein freier markt, kein wettbewerb, keine sinkenden medikamentenpreise.

und dann heisst es in in paar wochen von seiten der bürgerlichen wieder: unser gesundheitswesen sei zu teuer, es herrsche kein wettbewerb. man müsse sparen, leistungen kürzen und so weiter.

mein beitrag über gespaltene zungen mit reissverschluss ist gar nicht so daneben. topaktuell!

Kommentare:

m hat gesagt…

Ja, ja, sparen müssen immer die anderen, nie man selbst. Im Falle der geschmierten Lobbyisten wie Gutzwiler und Co. ist das natürlich das Volk, welches sparen muss, aber sicher nicht die Firmen auf deren Lohnliste sie stehen.

lupe hat gesagt…

ach du sprichst meinen lieblings-opportunisten an. den zürcher fdp-ler, der sich dank und mit ueli maurer in den ständerat wählen liess und an vorderster front für mehr wettbewerb unter den spitälern warb.

Andreas Kyriacou hat gesagt…

Nicht dass der Verdacht aufkommt, dass nur die eine Seite des Politspektrums das eine sagt und dann doch das andere tut: Hier ein tagesaktuelles Beispiel von links.

Jürg Grunder hat gesagt…

Egal auf welcher Seite des politischen Spektrums eine "gespaltene Zunge" agiert. Es ist und bleibt sch.....
Solche Lobbyisten und Volks-(ver)treter oder verräter sollten abgewählt werden.

Lupe hat gesagt…

regierungrsätin aeppli zähle ich eh zu den bildungsturbos, denen es nicht in erster linie um das wohl und das gemüt der kinder geht, sondern darum, dass diese möglichst früh und möglichst schnell möglichst viel lernen.

leider entsprechen einige linke in zürich dieser ausprägung in bildungsfragen.

Anonym hat gesagt…

Das Verhalten von Gutzwiler und Co. ist klar, denen bringts was, wahrscheinlich eine Extraprämie. Wer aber hat diese Bildungsbarriere ausgebrütet, was hat die Aeppli davon, oder wer überhaupt hat etwas davon? PURE SHIT!

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