21.06.2010

Die Abzocker-Manager des Jahres 2009 (Schweiz)

trotz finanzkrise verdienten sie 100 - 1800 mal mehr, als ihre mitarbeiter mit dem tiefsten einkommen. dazu durften sie im jahre 2009 mit durchschnittlich 20% mehr lohn rechnen: die dagobert ducks der schweizer wirtschaft. führend die manager der grossbanken (cs, ubs) und der chemie: 

(aufs bild klicken)

führend credit suisse boss brady dougan mit einem einkommen von 90 millionen, gefolgt von novartis-chef daniel vasella mit 43 millionen. 
.....
sämtliche statistiken und sämtliche abzocker via travaille suisse

Kommentare:

NewsShit! hat gesagt…

Uiuiui. Ich rieche eine Neid-Debatte.

Als "Abzocker" würde ich die nämlich nicht bezeichnen. Klar bekommen die einiges an Geld aber welcher "Mitarbeiter mit dem geringsten Einkommen" (wahrscheinlich die Putzfrau ohne Schulabschluss) trägt Verantwortung für alle Mitarbeiter und das Firmenschicksal?

pipistrella hat gesagt…

@NewsShit: willst du wirklich sagen, dass verantwortung für eine firma 1812x mehr wert ist als toiletten zu putzen (auf die übrigens vermutlich auch die kunden eben dieser bank hin und wieder gehen, die also entsprechend repräsentativ sein müssen...)?

bezeichnend ist doch noch, dass sich da drunter keine einzige frau befindet...

Ignaz K. Rhabarber hat gesagt…

43 Millionen was? Teddybären? Das ginge ja noch. Wenn sie nicht gerade superknuffig sind.

NewsShit! hat gesagt…

@pipistrella: Ja, will ich damit sagen.

Und möchtest Du sagen, dass - wenn die Putzfrau Mist baut - gleich mehrere Milliarden den Bach runtergehen und mehrere Tausend Angstellte den Job verlieren könnten?

Lupe, der Satire-Blog hat gesagt…

@NewsShit:

in welcher welt lebst du? es waren die sogenannt besten der besten der grossbanken, die uns in die finanzkrise ritten.

es waren jene "top"-investmentbanker, die zweistellige millionenbeträge kassierten und uns in die scheisse ritten.

es waren die ubs- und cs-verwaltungsräte, die die verantwortung hatten und versagten

diese unethischen abzocker kennen nur eines, "kohle" in die eigene kasse wirtschaften, selbst in der finanzkrise.

und wenn ein topshot mit fremdem geld eine katastrophe anrichtet, passiert ihm nichts, schlimmstenfalls kassiert er noch eine dicke abfindung. die putzfrau, wird, wenn sie einen firmenputzlappen mit nach hause nimmt, fristlos entlassen.

wer solche abzockersaläre verteidigt, den kann ich absolut nicht verstehen.

Anonym hat gesagt…

Warum führen wir den Scheiterhaufen nicht wieder ein ? mit so viel Geld brennt es sicher gut.

Zappadong hat gesagt…

Verantwortung tragen? Der ist aber herzig. Welcher dieser hochbezahlten Cracks hat denn hier für irgendwas die Verantwortung getragen? Geschweige denn übernommen?

Zur Neiddebatte: Wir bewegen uns in finanziellen Spheren, in denen es eine Beleidigung ist, von "Neid" zu sprechen. Das hier hat nichts mit Neid auf Besserverdienende zu tun, sondern mit Wut über Gierschlunde, die den Hals nicht mehr vollkriegen und ganze Länder ins Elend stürzen.

Titus hat gesagt…

Wenn deren Verantwortung so gross ist und sich damit ihr Gehalt rechtfertigt, dann hat das Aufladen von so viel Verantwortung auf die Schuldern eines Mannes wiederum etwas Verantwortungsloses...

Und wenn dann wieder einmal jemand von heute auf morgen seinen Chefsessel räumen muss, dann frage ich mich, wo die Verantwortung bei der Chef-Selektion blieb, wenn man jemanden per sofort freistellen muss.

Es zeigt vor allem aber auch, dass jemand nicht so unabkömmlich ist, wie es das hohe Salär und die ach so grosse Verantwortung vermuten lassen...

Kloschüsseln putzen gilt ja als niedere Arbeit. Dafür braucht es keine Ausbildung. Trotzdem: Ich fürchte, die Fingerfertigkeit hört bei diesen BigBosses beim Binden der eigenen Kravatte auf...

Was mich zur Frage bringt: Wäre die Putzfrau in der Position eines dieser CEO's, würde sie dann vielleicht nicht auch die gleichen Ergebnisse erzielen können?

Lupe, der Satire-Blog hat gesagt…

at zappadong und titus:

scheinbar haben wir den newsshit nun überzeugt, er hat keine argumente mehr.

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