21.11.2009

Neuer CERN-Versuch: Erstes Schwarze Loch 2012 erwartet

heute wurde der teilchenbeschleuniger wieder in betrieb gesetzt

vor fast einem jahr sollte der teilchenbeschleuniger der europäischen organisation für kernforschung cern, nahe der französisch-schweizerischen grenze, einen versuch starten, der die entstehung eines schwarzen loches simuliert. leider traten ein paar vernachlässigbare schäden auf (originalbilder, ein klick aufs bild vergrössert dieses):



bei einem hochtechnologieprojekt, wie es auch atomkraftwerke sind, können solche marginalien durchaus vorkommen. sofort ging man daran, diese mikrig-kleinen schäden zu beheben.
nur wurde inzwischen auch cern von der finanzkrise hart getroffen. dank dem einstellen von günstigen, entlassene ehemaligen quelle- und karstadtverkäuferinnen konnte massiv gespart werden. auf dem nächsten bild die ehemalige quelle-putzfrau inge lippanski beim instandstellen des semi conductor tracker barrel.



mit fahrrädern legten diese arbeiterinnen zweimal täglich die lächerlichen 10 km bis zum ort der reparatur zurück. das fahrrad der ehemaligen quelle kassierin gerlinde schulze seht ihr auf dem nächsten bild links von der röhre (aufs bild klicken, um es zu vergrössern).



hier die drei konzentrischen kreise des silicon strip detectors, vier stunden vor dem start des mehrjährigen versuches in der 21 km langen versuchsröhe.



aussagekräftige ergebnisse werden erst in einigen jahren auftreten, da der lhc mehrere jahre laufen muss, bevor er seine volle leistungskraft entfaltet. grössere schwarze löcher sind also noch zukunftsmusik. trotzdem konnte bereits ein erstes kleines schwarzes mini-loch mit automatisierten kameras festgehalten werden.



leider stellte sich später heraus, dass dieses schwarze loch durch eine der quelle-verkäuferinnen ausgelöst wurde. sie hatte als einzige angestellte ein elektrobike  als transportmittel. dummerweise hatte sie es mit einem adapter an den teilchenbeschleuniger angeschlossen, um so den akku schneller aufladen zu können. der lipo akku des rades explodierte und löste einen kurzschluss aus. darum die dunkelheit.

ende 2012 soll es - gemäss wissenschaftlichen berechnungen des cern - so weit sein, dass zum ersten mal ein branchenübliches schwarzes loch ausgelöst werden kann. selbstverständlich in einer etwas kleineren dimension. es bestehe kein grund zur panik. das zusammenfallen des datums mit dem jahr 2012 des emmerich-filmes, der den weltuntergang auf dez. 2012 voraussage (gemäss einem alten maya-kalender), sei rein zufällig.

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fotos via boston.com
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mehr zum cern-versuch:
Theodor W. Hadorno, Teilchenbeschleuniger (satire-portrait eines cern-wissenschaftlers)

Kommentare:

Meinereiner hat gesagt…

ehm... das Ende der Welt ist per 21.12.2012 und nicht per 2010 vorausgesagt.... kleiner Verschreiber, oder habe ich mich verlesen?

Lupe hat gesagt…

huch, zweimal richtig, einmal verschreiber, wird korrigiert.

Anonym hat gesagt…

Ups. Solche Aussichten relativieren doch fast alles. Wenn wir also 2012 die Bühne via Genf übers schwarze Loch verlassen, kann uns so vieles egal sein.

ich wollte mich nämlich gerade über This Jenny aufregen. Skandal rufen!

Der Typ beansprucht, nur weil er, wie viele andere auch, von der Frau vor die Türe gestellt wurde, für sich alleine eine

VIEREINHALBZIMMERWOHNUNG!

Und das bei der grassierenden Wohnungsnot!
Typisch SVP halt.

Aber eben. Auch Thys Jenny wird, zusammen mit seiner Wohnung und der gesamten Wohnungsnot durchs schwarze Loch abzischen.

Schwarze Löcher schaffen Gerechtigkeit!

:-)

Lupe hat gesagt…

sagte bereits angela merkel. sie ist begeister vom weltuntergang. bringt sie so endlich schulden, finanzkrise, arbeitslosigkeit etc. zum verschwinden.