25.09.2008

FDP: never change a winning name

die fdp-schweiz will auch nach dem zusammenschluss mit der liberalen partei ihren parteinamen behalten (meldung radio DRS). wir dürfen uns also nicht an das neue kürzel "flp" (freisinnig liberale partei) gewöhnen. schade, denn sprach man dieses kürzel aus, so erinnerte es einem an den begriff "flopp", was wohl gar nicht allzu schlecht zu den wahlergebnissen der fdp der letzten jahre passen würde.

den clou lieferten fdp-schweiz-vertreter mit der begründung, warum man kein neues kürzel wolle: "never change a winning name". wer auf bundesebene und in den kantonen in den letzten jahren bei wahlen konstant sitze verliert, der kann wohl kaum von einem "winning-name" sprechen. es sei denn, die fdp vermutet, sie hätte ohne dieses parteikürzel noch wesentlich mehr sitze verloren.

mit der gleichen begründung bleibt ja übrigens auch fdp-präsident fulvio pelli an der parteispitze der freisinkenden partei.
an der delegiertenversammlung der fdp-schweiz vom 25. oktober werden die delegierten definitiv über die namensgebung entscheiden.
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nachtrag: bericht dazu via radio drs
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zum thema freisinnig liberale:

Kommentare:

Michael Jäger hat gesagt…

Jetzt mal im Ernst - meinst Du es wäre eine gute Idee gewesen, den Parteinamen zu ändern? Die Häme ist ein wenig deplatziert.

Lupe hat gesagt…

kommt darauf an, aber sicherlich nicht in eine abkürzung die wortspiele à la "flopp" zulässt.

vielleicht ist es zur zeit (finanzkrise) auch besser, wenn in den nächsten monaten kein "liberale" im parteinamen ist.

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