27.02.2011

Wer prognostizierte das "Ende der SVP", wer wurde Zufalls-CVP-ler?

rätsel 1: 
  • wer schrieb vor etwa 10 jahren im "magazin" des tagesanzeigers vom «ende der svp». die partei sei drauf und dran, sich als historische episode in die politische zeitgeschichte zu verabschieden. «die svp wird uns als die dominierende kraft der schweizer politik in zukunft nicht mehr beschäftigen». als indiz dafür sah der schreiber unter anderen die bejahung der 18-prozent-initiative. damit habe sich die partei in «die randzonen einer politischen esoterik entfernt, die in diesem land nicht mehrheitsfähig ist»
rätsel 2:
  • welcher ehemalige chef eines grossunternehmens in der schweiz, rund 38'000 arbeitsplätze, klopfte zuerst bei der fdp, bei den liberalen, bei den grünliberalen an, um einen listenplatz für den national- oder ständerat zu ergattern? alle drei parteien lehnten ab, also klopfte er bei der cvp an, dessen parteipräsident ihm einen vorderen listenplatz garantierte. wer ist dieser zufalls-cvp-ler?
ausgenommen von der teilnahme an den rätseln sind leser und verfasser der heutigen sonntagszeitung, die jene stelle schrieben oder entdeckten.


....
update 22:20 
schreiten wir zur auflösung: 
- ersterer ist wirklich das heutige sprachrohr der svp, seines zeichens weltwoche-chef, roger köppel
- die zweite person ist der gescheiterte und entlassene post-chef claude béglé

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

1. Vermutlich der heutige WeWo General?
2. Stellt sich eher die Frage, wer wurde NICHT durch Zufall CVPler, mal abgesehen von den echten C'lern.

Anonym hat gesagt…

Köppel? Nie! Köppel ist ein Politesoteriker. Diese erfüllt die unerfüllte Sehnsucht nach politischer Machtergreifung. Dieser Rechtsnationalismus ist eine politreligiöse (in der Kitschversion eben eine esoterische) Eroberungsideologie. Köppel, der sehnsüchtige, kanns also niemals gewesen sein. Es war ein richtiger Intellektueller. Vermutlich Roger de Weck?

Anonym hat gesagt…

Asche auf mein Haupt! Ich dachte wirklich, dieser Satz stamme von einem integren Intellektuellen, der sich schlicht nicht vorstellen konnte, dass die sich damals bereits abzeichnenden Symptome einer schleichenden Volksverblödung - bräunliche Hirnverfettung - sich weiter ausbreiten könnte.
Aber ich bleibe dabei. Köppel ist ein Esoteriker. Vermutlich hat er diese Veranlagung damals noch bekämpft. Die Krankheit hat dann halt später, nach der Verdränungsphase, mit aller Kraft zugeschlagen.
;-)

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