01.02.2010

Plädoyer für neue Burka-Variationen


in loser reihenfolge werde ich diese woche gastbeiträge veröffentlichen. "almabu", autor diese beitrages, betreibt selber einen blog gleichen namens: http://almabu.wordpress.com/
In Frankreich hat eine Regierungs-Kommission jetzt das Verbot des Tragens von Burkas in der Öffentlichkeit empfohlen. Auch in Deutschland regen sich erste Stimmen, diese Total-Verhüllungs Kleidung zu verbieten, da sie integrationsfeindlich sei. Die Verbots-Forderung geht vielleicht zu weit, zumal es sich bei der geringen Anzahl von Burka-Träger(inne)n? nicht gerade um das Problem mit der größten Dringlichkeit handelt, mit dem wir heute in Deutschland konfrontiert sind. Deshalb könnte man zu einem Kompromiss greifen:

Kennzeichnungspflicht.
Für das erste könnte man eine Kennzeichnungspflicht einführen: "Vorne", "Hinten", "Oben", "Unten", mit Pfeil und so, wie man es bei Paketen mit Erfolg macht. Das könnte einem die Kontaktaufnahme, die unausweichliche erste Stufe jeglicher Integration erleichtern, oder?

Angst.
Der Anblick einer Burka macht vielen Menschen Angst. Sie fällt eigentlich unter das Vermummungsverbot. Um diese Ängste abzubauen, sollte Mann Burkas einführen, die mehr unserer mitteleuropäischen Bekleidungskultur entsprechen:

Neue Burkavariationen:
  • So könnte Mann eine Trachten-Burka einführen mit Dirndl-Ausschnitt. Diese würde Burka-Trägerinnen die Arbeitsaufnahme als selbständige Bierkellnerin auf dem Münchner Oktoberfest erlauben.
  • Mann könnte eine schulterfreie Variante für Opern- und Theater-Abende einführen?
  • Mann könnte eine eine Kniefreie Mini-Burka für Disco-Besuche einführen,
  • oder eine wasserdichte Anglerinnen-Burka mit unten angeklebten Gummistiefeln.
  • Mann könnte sich eine aufblasbare Nichtschwimmerinnen-Burka vorstellen, oder gar eine an den "strategischen Stellen" mit Guckfenstern versehene FKK-Burka für den Nacktbadestrand.
  • Mann könnte sich für Zwillinge eine Doppelburka (nebeneinander) oder für Verliebte (hintereinander) vorstellen.
All diese Maßnahmen könnten die Integration in unseren Kulturkreis erleichtern und beiden Seiten Ängste nehmen. Ach ja, fast hätte ich's vergessen! Ein Problem bleibt natürlich für Burkaträger(innen): Die sichere Identifikation bei Ämtern, Behörden und Banken. Dafür werden jetzt von Herrn Schäuble flächendeckend Nacktscanner eingeführt. Eine flankierende Parteispende der Hersteller an die FDP ist unterwegs, um eventuell vorhandene Bedenken zu dämpfen!
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almabu
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Kommentare:

don_loupiche hat gesagt…

Wieso nicht alle Kleidung ausser
den Burkas verbieten? Dann klappts auch mit der Integration!

almabu hat gesagt…

Aber dann kann Mann/Frau sich gar nicht mehr von den Ungläubigen abgrenzen und seine besondere Frömmigkeit hervorheben, so ein Mist!

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