07.02.2010

Blick in die Sonntagsmedien

ein paar rosinen aus den sonntagsmedien: deutschen-rückholaktion, schwarzgeldtest in der schweiz, krieg mit iran, bankgeheimnis am ende, ...
  • dass us-spitzenpolitiker liebermann iran mit krieg droht, beschäftigt u.a. das schweizer fernsehen,
  • die sonntagszeitung weiss, dass die abgeltungssteuer in der eu keine chance hat. der hilflos agierende schweizer bundesrat hans rudolf merz wollte damit deutschlands finanzminister wolfgang schäuble beschwichtigen, um das bankgeheimnis zu retten. 
  • in der nzz am sonntag hat wolfgang schäuble erlickt, was bis auf die bürgerlichen schweizer parteien längst alle wissen: das bankgeheimniss ist am ende.
  • die rechten in der schweiz finden, wir hätten zu viele eingewanderte deutsche. der deutsche wirtschaftsminister sieht dies im interview mit der zeitung sonntag.ch  genau gleich. know-how wandere ab. brüderle will darum eine rückholpolitik für deutsche lancieren.
  • bild am sonntag machte den schwarzgeldtest mit 50'000 euro in der schweiz. als schmankerl die konversation am zoll: „wollen sie sich in der schweiz ein auto kaufen?“, fragt einer der beamten. „nein, in zürich ein schwarzgeldkonto eröffnen“, sage ich. „na, da kommen Sie mit 20 000 aber nicht weit“, kontert er und ­lächelt. Nach etwas papierkram darf ich passieren.
  • der sonntagsblick kennt das motto der deutschen steuerflüchtlinge, nachdem sie auf schweizer banken schwarzgeld anlegten: "raus aus der bank, rein zum juwelier."

Kommentare:

kikri hat gesagt…

Schön, wenn Deutschland ihre Bürger wieder zurückholen will.
Ich bin gespannt, wie das gehen soll.
Die deutschen "Gesellschaftsflüchtlinge" werden wieder heim gehen, wenn es die Gründe zur Flucht nicht mehr gibt.
Da muss sich Deutschland gewaltig ändern.

"Heim ins Reich" geht zum Glück nicht mehr.

Anonym hat gesagt…

Tja. typisch schweizerische, selbstzerfleischende rückzugsgefechte allenthalben.

das casino wird geschlossen, das spiel ist aus.

für das stämpelen, täupelen und das gegenseitige "äästsch, du bisch schuld". muss man ein gewisses verständnis haben. es handelt sich dabei ja meist um "Männer" ;-)

Naja. im heutigen blätterwald fällt mir nur einer auf: wer hätte gedacht, dass herr messmer -so ungefähr 20- 30 jahre nach mir und andern - zu solch einer pragmatischen schlussfolgerung fähig wäre..

allerdings: für mich stand immer fest: was moralisch falsch ist, kann politisch nicht richtig sein. (gladestone)

messmer (halt ein mann) kommt vermutlich zur einsicht, weil die aussicht, ein totes pferd zu reiten, keine gewinne und keine arbeit mehr "generiert".

wie auch immer: chapeau "kollega" messmer!


köppelchen hat und wird auch heute abend noch, zur allgemeinen belustigung, virtuelle steine den morgarten runterschieben und fahnenschwingend, rotgekopft dumme, aber laute sprüche, (geistige landesverteidigung;-) in den neutralen äther posaunen. ich freue mich schon.

lupe hat gesagt…

at kikri: wir werden sehen, mit welchen methoden brüderle deutsches wissen zurückholen will.


at anonym: was ist mit köppel? tritt er in giacobbo-müller auf, die er in seinem blättle in den boden stampfen liess.

Anonym hat gesagt…

Der Sprecher der Privatbankergewerkschaft droht:

Sollte der automatische Datenaustausch kommen werden sie den Job an den Nagel hängen!!!

Das "gschäften" mit dem "gläsernen Bürger" wäre für sie nicht mehr lustig und moralisch nicht zu verantworten!

Der Herr Hummler hat doch recht. Und den Job an den Nagel zu hängen kann er sich bestimmt leisten.

Solidarisieren wir uns alle mit dem mutigen Herr Hummler. Verweigern wir der Steuerverwaltung unsere Lohnausweise! Wehren wir uns gegen den automatischen Datenaustausch, der unsere Lohnausweise direkt ans Steueramt schickt und uns zu gläsernen Bürgern macht!

Gleiches Recht für alle. Solidarität mit den Privatbankern!

;:-)

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