26.10.2009

Ursula Knecht, Mager-Model-Macherin des Jahres 2009



ursula knecht, inhaberin der modelagentur option findet dürre, magere mädchen cool und besser für die fotos, wie sie im sonntagsblick-interview kundtut: "die kleider fallen besser" . ... an den knochen runter, meint sie wohl, ausgedeutscht.

stoff sparen kann man auch noch, so nebenbei, wenn die models dünner sind. auf die frage, welche prominenten schweizerinnen sie noch kennt, die für eine solche karriere in frage kämen meint sie ernsthaft: "bundesrätin micheline calmy-rey".

julia saner ist ihr neustes magermodel. siegerin des weltfinales im "elite model look" in china. wie die junge 17 jährige im sonntagsblick erläuterte, hätte ihr die frau knecht beim ersten treffen klar gemacht, sie müsse noch abnehmen. 7 kilo hätte sie darauf in einem halben jahr abgenommen.

toll, frau knecht, diese schönen weiblichen formen, die sie da produzierten. da fallen die kleider wirklich besser. ihre leistung wollen wir selbstverständlich honorieren und auszeichnen. lupe, der satire-blog verleiht ihnen hiermit den diesjährigen "mager-model-macher-award 2009":

 

ich kenne keine männer, mal abgesehen von carl magerfeld und co, die solch bewusst abgemagerte mädchen hübsch finden. vielleicht gibt es sie, irgendwo, ich weiss es nicht. zum glück gibt es noch andere agenturen und modemacher, denen die gefährliche signalwirkung von magermodels auf junge mädchen bewusst ist, die wieder auf weiblichere formen setzen. warum nicht models nehmen, die mit der "magermarke knecht" nicht korrespondieren, wie zum beispiel die bloggenden chic und schlau oder fanfarella, die zudem attraktiver (weil keine feld-wald-und-wiesengesichter) anzuschauen sind?
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passend zum thema:
todernstes thema krasses video zum thema magersucht:

Kommentare:

antiferengi hat gesagt…

Yoo, wenn ich mir die gute Frau Knecht so anschaue, dann hat sie wohl ein ausgesprochen subjektives Empfinden von Attraktivität bezüglich Leibesfülle.
Aber das ist echte Marktwirtschaft, - wenn man Knochen noch Kleider anziehen, - und verkaufen kann.

sumpfnoodle hat gesagt…

Man muss sich mal überlegen, warum Frauen wie die Knecht solche Magermodels pushen. Die Männer finden ja keinen Gefallen an diesen fleischlosen Frauen.

Den Ursula Knechts geht es nur um den Profit. Und den bezahlen ihnen die Modezaren.
Ganz nebenbei: 140'000 Jahressalär (oder für beide Jahre?) für eine "Weltmeisterin" ist übrigens ein Hungerlohn, Frau Knecht.

Anonym hat gesagt…

at sumpfnoodle:

"Hungerlohn", wie passend für Magersüchtige.

Lupe hat gesagt…

@antiferengi:
etwas sarkastisch

@sumpfnoodle:
die richten die mode nicht auf die männer aus, es sind ja die frauen, die sie kaufen. ergo, scheinen die frauen dieses merkwürdige "idealbild" zu wollen, darum klingeln die kassen

monsieurcroche hat gesagt…

@Lupe: Ich weiss nicht so recht, ob die Frauen dieses Schönheitsideal wollen. Es ist doch wohl eher so, dass sie es wollen müssen, weil die Marketing-Abteilungen ihnen weis machen, dass sie so sein müssen, um attraktiv zu sein. So versteh' ich das zumindest.

Lupe hat gesagt…

gehe völlig mit dir einig.
da unterscheiden wir uns nicht.

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