03.03.2009

Tamedia und Edipresse fusionieren

was fdp und liberale können, können wir auch, sagten sich tamedia und edipresse. wie soeben bekannt wurde, fusionieren die beiden verlagshäuser. ist ja immer wieder interessant, wie gewisse parteien oder unternehmen gedenken, strukturelle, finanzielle oder angebots-probleme zu lösen. fusionen scheinen das allheilmittel zu sein. mehr als ein aufschub auf zeit bewirken solche problemlösungsverfahren durch wachstum oder fusionitis kaum.

Kommentare:

dan hat gesagt…

.. und es führt zu Entlassungen (Kosteneffizienz) und damit zu mehr Wert an der Börse.
Wenigstens nach dem globalen Vorkrisenmuster..

Lupe hat gesagt…

richtig, aber wie gesagt, eine vorübergehende "besserung". die hauptprobleme jedoch sind nicht gelöst, die werden wieder auftreten und je grösser ein unternehmen wird, umso heftiger. dies sollten die medienverantwortlichen der beiden unternehmen eigentlich aus der momentanen wirtschaftskrise gelernt haben.
es gibt nun mal entwicklungen im medienbereich (leserverhalten, web etc.) die lassen sich nicht durch fusionen weglösen.

Andreas Kyriacou hat gesagt…

Ob es wohl auch Annahmen über das Leseverhalten sind, welche den Tagi dazu bewegen, Publireportagen statt Nachrichten online zu stellen?

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