16.01.2009

Wurde für den Basic-Thinking-Blog zu viel bezahlt?

robert basic hat seinen blog nun für 46'902 euro via ebay versteigert. männiglich wie fraulich war gespannt, was denn ein deutscher spitzenblog (in diversen rankings die nr. 1 unter den deutschsprachigen blogs) in einer online-versteigerung einbringt. nun hat er ihn verkauft an herrn thomas strohe, gründer von "serverloft". ein bislang ziemlich unbekannter wird also neu den basic-thinking blog führen. robert basic, der abtretende besitzer, werde in der übergangsphase noch mitwirken. abgestuft: 4 stunden pro tag den ersten monat lang, 2 stunden im zweiten und 1 stunde im dritten monat.

wie auch immer, wünschen wir dem neuen noch viel glück und
diskutieren nun über die höhe es verkaufspreises:
  • - ist dies zu wenig, oder viel zu wenig für einen deutschsprachigen spitzenblog?
  • - ist es zu viel, weil ja der betreiber und mit ihm sein unverwechselbarer stil wechselt?
  • - ist es ein angemessener preis?
schreibt eure meinung in den kommentar und stimmt in der rechten spalte ab.
umfrage beendet. ergebnis:
weiteres zum thema:
Hallo erstmals (der erste beitrag des neuen basic-besitzers)
Viel Lärm um nichts (meint eco im netzgeflüster)
Robert Basic is now known as Thomas Strohe

Kommentare:

zeitcollector hat gesagt…

Das wird sich ganz schnell zeigen. Zumindest war es für den Verkäufer und den Käufer eine gigantische PR-Aktion und schon allein dafür würde man ein Vielfaches des Kaufpreises bezahlen.

Der Postillon hat gesagt…

Basic wird binnen kürzester Zeit in etwa die selben Besucherzahlen haben, wie auf seiner alten Seite, denn seine Popularität nimmt er mit. Versteigerung vermutlich nächstes Jahr.

Lupe hat gesagt…

ich glaube kaum, dass er den traffic halten kann. ein guter, erfolgreicher blog lebt nun mal vom charisma, vom schreibstil des betreibers. aber auch von dessen umgang mit seinen besuchern. wie er kommentare kommentiert, wie er die besucher zum mitmachen motivieren kann etc. all das kann man nicht einfach so ersetzen.

der hype, der gwunder, ausgelöst durch den verkauf, wird noch eine weile anhalten und ihm zu beginn gar mehr besucher einheimsen, als robert hatte. in einem jahr gilt es dann ein fazit zu ziehen.

trotzdem denke ich, er hätte für seinen blog mindestens 60'000 euro herausholen können. der verkaufentscheid fiel zu schnell. da wäre mehr drin gelegen.

Sly hat gesagt…

Er wird es schwer haben, das Niveau halten zu können. Denn die meisten werden extrem hohe Anforderungen an den Käufer dieses erfolgreichen Blogs stellen. Wenn er Leser und Verlinker verliert, wird sich Schadenfreude breit machen. Ich beneide den Käufer nicht.

Scumpfnoodle hat gesagt…

Wer 47000 Euro für einen Blog bezahlt, der steht wirklich unter einem grossen selbstauferlegten Erfolgsdruck.
Die Chance, sich beim einen Scheitern lächerlich zu machen, ist gross.

Lupe hat gesagt…

das risiko ist gross. vor allem weil jeder weiss, dass man diesen betrag hingeblättert hat und nun mit den lorbeeren von robert basic geschäft machen, resp. weiterfahren will.

Carolus Magnus hat gesagt…

Nun, mir scheint der Preis schon etwas niedrig. Hätte einen höheren erwartet.

Dennoch kann der neue Besitzer erfolgreich sein, oder auch abstürzen. Genau so wie in der realen Wirtschaft.

lupe hat gesagt…

wichtig wäre ein höherer preis für alle weiteren verkäufer gewesen. denn robert basic hat mit dem verkauf des leader-blogs sozusagen den momentanen obersten wert definiert.

oldman hat gesagt…

Wenn man die ersten Artikel liest, wird es der Neue sehr schwer haben.
Was ich auch erstaunlich finde: Der Blogname entält den Namen von Robert, ist natürlich auch Markenname, aber bringt auch Probleme. Es ist eben nicht mehr "Basic"-Thinking.

lupe hat gesagt…

höchstens "basic"-tinking im rein englischen sinne.

MJ hat gesagt…

Ich finde den erzielten Preis völlig okay. In Deutschland ist man wahrscheinlich einfach noch nicht so weit, die wahre Qualität solcher Blogs zu erkennen und dementsprechend auch wertzuschätzen. Aber das wird in Zukunft hoffentlich bald geschehen!

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